Tet in Vietnam: Warum das vietnamesische Neujahrsfest die wichtigste Zeit des Jahres ist
Tet in Vietnam: Warum das vietnamesische Neujahrsfest die wichtigste Zeit des Jahres ist
Wenn in Vietnam die Straßen plötzlich stiller werden, Millionen Menschen in ihre Heimat zurückkehren und Märkte von Pfirsichblüten, Kumquatbäumen und roten Glücksumschlägen leuchten, beginnt die bedeutendste Zeit des Jahres: Tet, das vietnamesische Neujahrsfest. Für viele Vietnamesen ist Tet wichtiger als Weihnachten oder der Nationalfeiertag – es ist ein Moment des Neubeginns, der Familienzusammenkunft und der spirituellen Besinnung.
Doch was macht dieses Fest so einzigartig? Und lohnt sich eine Vietnamreise während Tet? Wer Vietnam wirklich verstehen möchte, sollte die kulturelle Tiefe, die Traditionen und die besondere Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Festes kennenlernen.

Was ist Tet überhaupt?
„Tet Nguyen Dan“ – Das Fest des ersten Morgens
Der vollständige Name des vietnamesischen Neujahrsfestes lautet „Tet Nguyen Dan“, was sinngemäß „Fest des ersten Morgens“ bedeutet. Gemeint ist der erste Morgen eines neuen Jahres nach dem traditionellen Mondkalender – ein symbolischer Neubeginn voller Hoffnung, Glück und guter Wünsche.
Während in Deutschland der Jahreswechsel oft mit Feuerwerk und Partys gefeiert wird, steht Tet in Vietnam für Familie, Dankbarkeit und einen bewussten Start in einen neuen Lebensabschnitt. Es ist der wichtigste Feiertag des Landes – emotional vergleichbar mit Weihnachten, jedoch kulturell noch tiefgreifender verankert.
Der Mondkalender – Warum Tet jedes Jahr anders beginnt
Anders als das westliche Neujahr am 1. Januar richtet sich das vietnamesische Neujahrsfest nach dem traditionellen Mondkalender. Tet fällt daher meist in den Zeitraum zwischen Ende Januar und Mitte Februar.
Für Reisende bedeutet das: Die genaue Reisezeit variiert – doch genau diese Phase zählt zu den faszinierendsten Momenten für eine Vietnamreise. Bereits mehrere Wochen vor dem eigentlichen Feiertag setzt im ganzen Land eine spürbare Vorbereitung ein: Die Märkte füllen sich mit Blumen, Familien machen sich auf den Weg in ihre Heimatorte, und Städte beginnen, ihr gewohntes Erscheinungsbild zu wandeln.
Wer Vietnam während Tet besucht, erlebt keinen gewöhnlichen Feiertag, sondern einen landesweiten kulturellen Wendepunkt. Das macht diese Zeit für kulturinteressierte Reisende besonders spannend – vorausgesetzt, man weiß, worauf man sich einlässt.
Historischer Ursprung von Tet
Landwirtschaftliche Wurzeln – Ein Fest aus dem Reisanbau entstanden
Die Geschichte von Tet in Vietnam reicht Jahrhunderte zurück und ist eng mit der Landwirtschaft verbunden. Vietnam war lange Zeit eine vom Reisanbau geprägte Gesellschaft. Der Rhythmus des Lebens folgte dem Rhythmus der Natur – Aussaat, Pflege, Ernte.
Tet markierte traditionell den Übergang zwischen zwei landwirtschaftlichen Zyklen: Nach der Ernte war es Zeit, innezuhalten, Dankbarkeit zu zeigen und Kraft für eines neue Jahr zu sammeln. Diese agrarischen Wurzeln prägen das vietnamesische Neujahrsfest bis heute. Wer Vietnam verstehen möchte, sollte wissen: Tet ist nicht nur ein Datum im Kalender, sondern Teil einer tief verwurzelten Lebensphilosophie.

Der Jahreszyklus – Im Rhythmus der Natur leben
Im Gegensatz zum westlichen Kalender orientierte sich das traditionelle Vietnam am Mond- und Naturzyklus. Der Jahresbeginn bedeutete nicht nur ein neues Datum, sondern den Start eines neuen natürlichen Kreislaufs.
Noch heute spürt man diese Verbindung zur Natur: Blumenmärkte mit Pfirsich- und Aprikosenblüten symbolisieren Wachstum und Neubeginn, während grüne Reiskuchen wie Banh Chung an die Fruchtbarkeit der Erde erinnern. Für kulturinteressierte Reisende eröffnet sich hier eine faszinierende Perspektive auf die enge Beziehung zwischen Mensch, Natur und Spiritualität in Vietnam.
Yin und Yang – Neubeginn im Zeichen von Harmonie
Die vietnamesische Kultur ist stark von ostasiatischen Philosophien geprägt, insbesondere vom Prinzip von Yin und Yang – dem Gleichgewicht zwischen Gegensätzen. Tet steht symbolisch für den Moment, in dem Altes abgeschlossen und Neues willkommen geheißen wird.
Vor dem Fest werden Häuser gereinigt, offene Konflikte möglichst beigelegt und Schulden beglichen. Alles soll im Einklang sein, wenn das neue Jahr beginnt. Dieser Gedanke des bewussten Neustarts unterscheidet Tet von vielen westlichen Feiertagen. Für Reisende bietet sich hier eine seltene Gelegenheit, vietnamesische Traditionen nicht nur zu beobachten, sondern ihre kulturelle Tiefe zu verstehen.
Tet als Familienfest – Das Herzstück der Tradition
Heimkehr in die Heimat – Wenn Millionen Menschen nach Hause reisen
Zum Tet in Vietnam setzt eine der größten jährlichen Reisewellen des Landes ein: Millionen Menschen reisen in ihre Heimatorte zurück, um das Neujahrsfest gemeinsam im Kreis ihrer Familie zu begehen. Züge und Busse sind ausgebucht, Flughäfen voller Erwartung – denn Tet bedeutet vor allem eines: Zusammenkunft.
Ähnlich wie Weihnachten in Deutschland ist das vietnamesische Neujahrsfest die wichtigste Zeit für Familie. Doch während viele westliche Feiertage zunehmend individuell gefeiert werden, bleibt Tet zutiefst gemeinschaftlich. Mehrere Generationen versammeln sich unter einem Dach, teilen Erinnerungen, sprechen Zukunftswünsche aus und beginnen das neue Jahr gemeinsam.
Für Reisende eröffnet sich hier eine besondere Perspektive: Wer Vietnam während Tet erlebt, spürt, wie zentral Familie und Herkunft in der Kultur sind.
Ahnenverehrung – Wenn Vergangenheit und Gegenwart sich begegnen
Ein wesentliches Element der Traditionen zum Tet ist die Ahnenverehrung. In nahezu jedem Haus befindet sich ein kunstvoll geschmückter Ahnenaltar mit Räucherstäbchen, Blumen, Früchten und traditionellen Speisen. Zum Jahreswechsel werden die Vorfahren symbolisch eingeladen, am Fest teilzunehmen. Dieser Moment verbindet Generationen – die Lebenden und die Verstorbenen – in einem gemeinsamen spirituellen Raum.
Für viele Reisende ist diese Form der familiären Kontinuität besonders faszinierend. Sie zeigt, wie stark Respekt, Dankbarkeit und familiäre Verantwortung in der vietnamesischen Gesellschaft verankert sind. Tet ist daher nicht nur ein Neujahrsfest, sondern ein kulturelles Ritual, das Identität stiftet.
>>> Für weiteren Informationen lesen Sie: Die Seele Vietnams: Warum Ahnenverehrung mehr ist als ein Ritual

Gemeinsames Festmahl – Kulinarische Traditionen zum Tet
Kein Tet in Vietnam ohne ein festliches Essen. Im Zentrum steht der legendäre Banh Chung, ein quadratischer Klebreiskuchen mit Mungbohnen und Schweinefleisch, der symbolisch für Erde und Himmel steht. Seine Zubereitung ist oft ein generationsübergreifendes Ereignis – Mehrere Generationen bereiten ihn traditionell gemeinsam zu und machen die Herstellung zu einem besonderen Moment des Miteinanders.
Je nach Region ergänzen weitere Spezialitäten das Neujahrsmenü: eingelegtes Gemüse im Norden, würzige Gerichte in Zentralvietnam oder süßere Variationen im Süden.
Für kulinarisch interessierte Reisende bietet Tet eine einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt der vietnamesischen Küche in ihrem kulturellen Kontext zu erleben. So wie in Deutschland traditionelle Gerichte fest mit dem Weihnachtsfest verbunden sind, gehören auch diese Speisen in Vietnam selbstverständlich zu Tet – jedoch mit einer zusätzlichen, tief verwurzelten symbolischen Bedeutung.
Symbolik und Rituale – Warum Tet spirituell so bedeutsam ist
Glück und Neubeginn – Rote Umschläge und gute Wünsche
Zum Tet in Vietnam dreht sich alles um Glück, Hoffnung und einen gelungenen Start ins neue Jahr. Besonders sichtbar wird dies durch die roten Umschläge, die sogenannten „Li Xi“. Darin befindet sich ein kleiner Geldbetrag – weniger als materielles Geschenk gedacht, sondern vielmehr als Symbol für Wohlstand, Schutz und gute Energie.
Kinder und ältere Menschen erhalten diese Umschläge mit respektvollen Neujahrswünschen. Die Farbe Rot steht in der vietnamesischen Kultur für Glück und positive Kraft. Wer Vietnam während Tet erlebt, spürt schnell – hier beginnt das Jahr nicht zufällig, sondern mit klarer Intention.
Blumen und Pflanzen – Wenn ganz Vietnam in Blüte steht
Wochen vor dem vietnamesischen Neujahrsfest verwandeln sich Städte in ein Meer aus Farben. Blumenmärkte gehören zu den schönsten Eindrücken einer Vietnamreise während Tet.
Im Norden dominieren zarte Pfirsichblüten, die für Erneuerung und Wachstum stehen. Im Süden hingegen leuchten gelbe Aprikosenblüten, ein Symbol für Wohlstand und Optimismus. In vielen Haushalten steht zudem ein kleiner Kumquatbaum, dessen reiche Fruchtbarkeit Glück und finanziellen Erfolg verkörpern soll.
Diese Pflanzen sind nicht bloß Dekoration – sie sind Glückssymbole mit tiefer kultureller Bedeutung. Für Fotografie-Begeisterte und Kulturinteressierte zählt diese Zeit zu den visuell eindrucksvollsten Momenten des Jahres in Vietnam.

Das erste Betreten des Hauses – Ein Moment voller Bedeutung
Ein besonders spannendes Ritual zum Tet in Vietnam ist das sogenannte „First Footing“. Der erste Besucher nach Mitternacht gilt als entscheidend dafür, welches Glück und welche Entwicklungen die Familie im kommenden Jahr erwarten. Viele Familien wählen diese Person sorgfältig aus – sie sollte erfolgreich, freundlich und mit positiver Energie gesegnet sein. Man glaubt, dass ihre Ausstrahlung Glück, Gesundheit und Harmonie ins Haus bringt.
Für Reisende wirkt dieser Brauch zunächst ungewöhnlich, doch er verdeutlicht, wie stark Symbolik und Aberglaube im vietnamesischen Alltag verwurzelt sind.
Tet verändert das ganze Land
Wirtschaftlicher Stillstand – Wenn Vietnam für einen Moment innehält
Während des Tet scheint das öffentliche Leben für einige Tage fast stillzustehen. Viele Geschäfte schließen, lokale Restaurants machen Pause, Behörden arbeiten nur eingeschränkt. Selbst pulsierende Metropolen wie Hanoi oder Ho-Chi-Minh-Stadt wirken ungewohnt ruhig.
Für Reisende kann das überraschend sein – doch genau diese besondere Situation macht eine Vietnamreise während Tet so einzigartig. Statt geschäftigem Alltag erleben Besucher eine seltene, entschleunigte Seite des Landes. Die Straßen sind weniger überfüllt, der Verkehr nimmt spürbar ab, und die Atmosphäre wirkt entspannter als sonst. Wer flexibel plant und kulturell interessiert reist, entdeckt in dieser Phase ein authentisches Vietnam – fernab vom gewohnten Rhythmus.
Leere Städte, volle Herzen – Die besondere Stimmung zum Neujahr
Wenn Millionen Menschen in ihre Heimat zurückkehren, verändern sich vor allem die Großstädte. Wohnviertel werden ruhiger, Bürogebäude bleiben geschlossen, und viele sonst belebte Straßenzüge erscheinen fast meditativ. Doch diese äußere Ruhe täuscht nicht über die innere Intensität hinweg. Hinter verschlossenen Türen feiern Familien gemeinsam, bereiten traditionelle Speisen zu und begrüßen das neue Jahr mit Ritualen und Glückswünschen.
Für Besucher bedeutet das: weniger touristischer Trubel, dafür tiefere kulturelle Einblicke. Wer Vietnam während Tet erlebt, begegnet einer Atmosphäre, die von Hoffnung, Zusammenhalt und Aufbruch geprägt ist.

Ruhe, Hoffnung und Neubeginn – Eine fast spirituelle Erfahrung
Diese Mischung aus Stille, Spiritualität und festlicher Vorfreude verleiht dem vietnamesischen Neujahrsfest eine beinahe sakrale Stimmung. Für kulturinteressierte Reisende ist dies eine seltene Gelegenheit, Vietnam von seiner reflektierten und spirituellen Seite kennenzulernen.
Eine Reise nach Vietnam rund um Tet – ist daher mehr als ein Urlaub im exotischen Land. Sie ist eine Begegnung mit einer Kultur, die den Neubeginn nicht nur feiert, sondern bewusst gestaltet.
Warum Tet in Vietnam wichtiger ist als alle anderen Feiertage
Wichtiger als Weihnachten – Das zentrale Familienfest in Vietnam
In Deutschland gilt Weihnachten als das wichtigste Fest des Jahres. In Vietnam jedoch nimmt Tet in Vietnam diese Rolle ein – und geht in seiner gesellschaftlichen Bedeutung sogar noch darüber hinaus.
Während Weihnachten in Vietnam zwar gefeiert wird, ist es kein landesweit verbindendes Ereignis. Das vietnamesische Neujahrsfest hingegen betrifft wirklich jeden: unabhängig von Religion, Region oder sozialem Hintergrund. Millionen Menschen reisen nach Hause, Unternehmen schließen, Schulen pausieren – das gesamte Land richtet sich auf Tet aus.
Tet ist mehr als ein Familienfest. Es ist der emotionale Mittelpunkt des Jahres und das wichtigste kulturelle Ereignis in Vietnam.
Bedeutender als der Nationalfeiertag – Kultur vor Politik
Vietnam hat – wie jedes Land – einen Nationalfeiertag. Doch im Alltag vieler Vietnamesen spielt dieser eine weitaus geringere Rolle als Tet.
Der Nationalfeiertag erinnert an historische Ereignisse. Tet dagegen verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich. Es ist fest im kulturellen Selbstverständnis Vietnams verankert – bedeutender als jeder politische oder staatliche Feiertag.
Wer Vietnam wirklich verstehen möchte, erkennt schnell: Tet ist kein offizieller Termin im Kalender, sondern ein kulturelles Fundament. Es prägt Werte wie Respekt vor den Ahnen, familiären Zusammenhalt und den Glauben an einen glücklichen Neubeginn.

Mehr als ein Feiertag – Ein Neustart des Lebens
Tet ist in Vietnam nicht einfach eine arbeitsfreie Zeit. Es ist ein bewusster Reset. Häuser werden gereinigt, offene Konflikte beigelegt, Schulden beglichen. Man beginnt das neue Jahr im Gleichgewicht – innerlich und äußerlich.
Dieser Gedanke unterscheidet das vietnamesische Neujahrsfest von vielen westlichen Feiertagen. Im Mittelpunkt stehen weder Konsum noch äußere Inszenierungen, sondern Harmonie, Hoffnung und die bewusste persönliche Erneuerung.
Für Reisende bedeutet das: Tet in Vietnam erleben heißt, ein Land in seinem wichtigsten Moment zu begegnen – in einer Phase des Innehaltens, der Dankbarkeit und des Aufbruchs. Genau deshalb gilt Tet als der bedeutendste Feiertag Vietnams – einzigartig, unvergleichlich und tief im Herzen der Gesellschaft verankert.
Tet aus Sicht von Reisenden – Chancen und Herausforderungen
Transport und Planung – Was Reisende unbedingt wissen sollten
Eine Vietnamreise während Tet erfordert etwas mehr Planung als gewöhnlich. Im Vorfeld des Festes sind Bahnverbindungen, Inlandsflüge und Fernbusse häufig schon frühzeitig vollständig reserviert, weil Millionen Vietnamesinnen und Vietnamesen in ihre Heimatorte zurückkehren. Auch Hotelpreise können leicht steigen.
Für Reisende bedeutet das: Frühzeitig buchen und flexibel bleiben. Mit einer guten Reiseorganisation – idealerweise durch eine erfahrene Agentur vor Ort – lassen sich viele Herausforderungen problemlos meistern. Wer gut vorbereitet ist, kann die Vorteile dieser besonderen Reisezeit voll auskosten.

Geschlossene Restaurants und reduzierte Dienstleistungen
Während der ersten Tet-Tage schließen viele familiengeführte Restaurants, kleine Geschäfte und lokale Märkte. Besonders außerhalb touristischer Zentren kann das Angebot eingeschränkt sein.
Doch genau hier liegt auch eine Chance: Internationale Hotels und ausgewählte Restaurants bleiben geöffnet und bieten oft spezielle Tet-Menüs oder festliche Programme an. Zudem ermöglichen private Führungen oder individuell geplante Kulturreisen tiefere Einblicke als gewöhnliche Stadtrundgänge. Mit der richtigen Planung wird aus einer potenziellen Herausforderung ein authentisches Erlebnis.
Authentische Begegnungen – Vietnam von seiner persönlichsten Seite erleben
Wer Tet in Vietnam erlebt, begegnet einem Land in einem sehr intimen Moment. Familien versammeln sich, Tempel füllen sich mit Einheimischen in traditioneller Kleidung, Kinder erhalten rote Glücksumschläge.
Besonders auf dem Land oder in kleineren Städten sind Reisende oft die einzigen internationalen Gäste – und werden mit ehrlicher Neugier und herzlicher Gastfreundschaft empfangen. Diese Nähe schafft Begegnungen, die weit über klassische Touristenerlebnisse hinausgehen.
Weniger Verkehr, mehr Atmosphäre
Ein überraschender Vorteil einer Reise nach Vietnam im Februar rund um Tet: Die sonst so lebhaften Großstädte wirken entschleunigt. Weniger Verkehr, weniger Hektik, klarere Luft – besonders in Hanoi oder Ho-Chi-Minh-Stadt ist dieser Unterschied deutlich spürbar.
Für viele Besucher entsteht dadurch eine angenehm ruhige Atmosphäre, die Raum für bewusste Entdeckungen lässt.
Feierliche Stimmung und kulturelle Intensität
Trotz der äußeren Ruhe liegt eine spürbare Spannung in der Luft. Häuser sind geschmückt, Blumenmärkte leuchten in kräftigen Farben, Tempelbesuche gehören zum festen Ritual. Diese Mischung aus Stille und Feierlichkeit verleiht dem vietnamesischen Neujahrsfest eine besondere Tiefe. Wer sich für Kultur, Traditionen und authentische Reiseerlebnisse interessiert, wird feststellen: Tet ist keine gewöhnliche Reisezeit – sondern eine außergewöhnliche.
Eine gut geplante Vietnamreise während Tet verbindet kulturelle Intensität mit einzigartigen Momenten, die lange in Erinnerung bleiben.

Fazit – Mehr als ein Fest
Tet ist weit mehr als ein Neujahrsfest – es ist die Seele der vietnamesischen Kultur. In diesen Tagen verbinden sich Familie, Spiritualität, Tradition und Neubeginn zu einem einzigartigen Gesamterlebnis. Wer Tet in Vietnam erlebt, versteht das Land auf einer tieferen Ebene: die Bedeutung von Herkunft, Respekt und Hoffnung.
Eine Vietnamreise während des vietnamesischen Neujahrsfestes ist keine gewöhnliche Urlaubsreise, sondern eine kulturelle Begegnung voller Symbolik und Emotion. Wer Vietnam wirklich kennenlernen möchte, sollte Tet zumindest einmal bewusst miterleben.
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