Vietnam reisen um den 30. April und 1. Mai: Feste & Planungstipps
Reisen um den 30. April und 1. Mai in Vietnam
Warum lohnt sich eine Reise nach Vietnam gerade rund um den 30. April und den 1. Mai? Genau in diesem Zeitraum erleben Sie das Land von seiner lebendigsten und authentischsten Seite. Zwei wichtige Feiertage – der Tag der Wiedervereinigung und der Tag der Arbeit – sorgen für eine besondere Atmosphäre: festlich geschmückte Städte, pulsierendes Straßenleben und eine dynamische Urlaubsstimmung im ganzen Land.
Gleichzeitig bringt diese Zeit auch einige Herausforderungen mit sich, etwa höhere Preise oder mehr Besucher an beliebten Orten. Genau hier setzt dieser Artikel an: Er zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten, welche Reiseziele sich besonders lohnen und wie Sie Ihre Vietnamreise optimal planen. So holen Sie das Beste aus dieser einzigartigen Reisezeit heraus.

Warum wird am 30. April und 1. Mai in Vietnam gefeiert?
Tag der Wiedervereinigung (30. April)
Der 30. April ist einer der wichtigsten nationalen Feiertage in Vietnam - der Wiedervereinigungstag Vietnams. An diesem Tag wird an das Jahr 1975 erinnert, als das Land nach einem langen Konflikt wiedervereinigt wurde. Für viele Vietnamesen symbolisiert dieser Tag nicht nur ein historisches Ereignis, sondern auch den Beginn einer neuen Phase des Friedens und der Entwicklung.
Im ganzen Land wird dieser Anlass mit Respekt und zugleich mit einer gewissen Feierlichkeit begangen. Öffentliche Gebäude und Straßen sind geschmückt, und in größeren Städten finden Veranstaltungen oder Gedenkprogramme statt. Für Reisende bietet sich hier die Möglichkeit, Vietnam nicht nur als Reiseziel, sondern auch im Kontext seiner Geschichte besser zu verstehen.
Tag der Arbeit (1. Mai)
Direkt im Anschluss folgt am 1. Mai der internationale Tag der Arbeit, der auch in Vietnam ein offizieller Feiertag ist. Ähnlich wie in vielen anderen Ländern steht dieser Tag im Zeichen der Arbeitnehmer und der gesellschaftlichen Entwicklung.
Da beide Feiertage aufeinander folgen, entsteht oft eine längere zusammenhängende Ferienzeit. Viele Vietnamesen nutzen diese Gelegenheit, um zu verreisen oder Zeit mit der Familie zu verbringen. Für Besucher bedeutet das eine besonders lebendige Atmosphäre im ganzen Land – von pulsierenden Städten bis hin zu gut besuchten Stranddestinationen. Genau diese Kombination macht die Reisezeit rund um den 30. April und 1. Mai so einzigartig.
Wie ist die Atmosphäre in Vietnam rund um den 30. April und 1. Mai?
Festliche Stimmung im ganzen Land & geschmückte Städte
Rund um den 30. April und 1. Mai herrscht in Vietnam eine spürbar besondere Atmosphäre. Das öffentliche Leben verlagert sich stärker nach draußen, viele Menschen sind unterwegs, und die Stimmung wirkt insgesamt lebendiger und dynamischer als zu anderen Zeiten im Jahr.
Diese festliche Energie ist nicht nur in touristischen Hotspots spürbar, sondern im ganzen Land – von großen Metropolen bis hin zu kleineren Städten und ländlichen Regionen. Parks, Cafés und öffentliche Plätze füllen sich mit Familien und Freundesgruppen, die ihre freie Zeit gemeinsam genießen. Straßen wirken belebter, Märkte geschäftiger und das soziale Leben insgesamt offener, was Besuchern einen sehr authentischen Einblick in den Alltag der Einheimischen ermöglicht.
Gleichzeitig werden in vielen Städten Straßen, Plätze und öffentliche Gebäude festlich dekoriert. Rote Fahnen, Banner und Beleuchtung prägen das Stadtbild und verleihen den Orten eine symbolische und zugleich einladende Wirkung. Besonders in den Zentren großer Städte entsteht dadurch eine visuell eindrucksvolle Kulisse, die sich deutlich vom normalen Alltag unterscheidet.

Hohe Reisetätigkeit der Einheimischen
Da der Zeitraum um den 30. April und 1. Mai zu den wichtigsten Ferienzeiten in Vietnam gehört, nutzen sehr viele Menschen die freien Tage für Reisen oder Familienbesuche in ihrer Heimat. Dadurch kommt es im ganzen Land zu einer deutlich erhöhten Mobilität: Flughäfen, Bahnhöfe und Busbahnhöfe sind stark frequentiert, und auch Fernstraßen können voller sein als gewöhnlich.
Beliebte Reiseziele wie Strände, Inseln oder kulturelle Städte erleben in dieser Zeit einen regelrechten Besucheransturm. Hotels und Resorts sind oft früh ausgebucht, und an Sehenswürdigkeiten herrscht eine lebendige, manchmal auch geschäftige Atmosphäre.
Städte vs. Strände – unterschiedliche Erlebnisse
Je nach Reiseziel kann die Atmosphäre in Vietnam rund um den 30. April und 1. Mai sehr unterschiedlich sein. In großen Städten wie Ho-Chi-Minh-Stadt oder Hanoi herrscht eine besonders intensive Stimmung mit viel Bewegung, geschmückten Straßen und zahlreichen Veranstaltungen. Cafés, Märkte und Sehenswürdigkeiten sind gut besucht, wodurch ein sehr lebendiges Stadtbild entsteht.
An den Küsten hingegen, etwa in Da Nang, Nha Trang oder auf Phu Quoc, steht eher das Urlaubsgefühl im Vordergrund. Hier treffen entspannte Strandtage auf eine hohe Nachfrage durch inländische Reisende, was eine Mischung aus Erholung und lebendiger Ferienatmosphäre schafft.

Praktische Tipps vor Ort für Ihre Vietnamreise
Damit Ihre Reise rund um den 30. April und 1. Mai entspannt und reibungslos verläuft, lohnt es sich, einige praktische Dinge im Alltag vor Ort zu beachten. Gerade in der Hochsaison machen kleine Vorbereitungen einen großen Unterschied für Komfort und Reiseerlebnis.
Die besten Reiseziele rund um den 30. April und 1. Mai
Wenn Sie Vietnam während der Feiertage bereisen, lohnt sich die Wahl des Reiseziels besonders gut, da jede Region eine andere Atmosphäre bietet. Ho-Chi-Minh-Stadt ist ideal für alle, die Geschichte und eine sehr lebendige Feiertagsstimmung erleben möchten. Hanoi dagegen wirkt ruhiger und kultureller, perfekt für entspannte Stadterkundungen.
Wer Strand und Urlaub kombinieren möchte, findet in Da Nang, Nha Trang oder Phu Quoc eine Mischung aus Sonne, Meer und reger Ferienatmosphäre.
Für mehr Ruhe abseits der großen Touristenströme eignen sich Alternativen wie Ninh Binh oder Phong Nha, wo Natur und Entspannung im Vordergrund stehen
Wetter – warm, feucht und wechselhaft
In dieser Reisezeit ist es in Vietnam meist heiß und teilweise sehr schwül, besonders im Süden und in den Küstenregionen. Die Temperaturen liegen oft zwischen 28–35°C, kombiniert mit hoher Luftfeuchtigkeit, die das Klima zusätzlich intensiv macht. Kurze, tropische Regenschauer sind ebenfalls typisch, treten jedoch meist nur kurz auf und sorgen danach oft wieder für klare Luft.
Wichtig ist, dass sich das Wetter je nach Region unterscheiden kann: Während der Süden tendenziell heiß und feucht bleibt, kann es in Zentralvietnam gelegentlich etwas trockener sein, und der Norden zeigt sich oft mit leicht wechselhafterem Wetter. Diese Unterschiede sollten bei der Reiseplanung berücksichtigt werden.
Tipp: Planen Sie Outdoor-Aktivitäten möglichst am frühen Morgen oder späten Nachmittag.

Kleidung – leicht, aber respektvoll
Leichte, atmungsaktive Kleidung ist in Vietnam besonders wichtig, da das Klima rund um den 30. April und 1. Mai oft heiß und feucht ist. Materialien wie Baumwolle oder Leinen sorgen dafür, dass Sie sich auch bei längeren Spaziergängen oder Stadtbesichtigungen wohlfühlen. Helle Farben sind zusätzlich vorteilhaft, da sie weniger Wärme speichern und besser vor der Sonne schützen.
Gleichzeitig spielt kultureller Respekt eine wichtige Rolle, vor allem bei Besuchen von Tempeln, Pagoden, historischen Stätten oder offiziellen Gebäuden. Hier wird erwartet, dass Schultern und Knie bedeckt sind. Dies gilt nicht nur als höflich, sondern hilft Ihnen auch, unangenehme Situationen beim Eintritt zu vermeiden.
Tipp: Ein leichter Schal, ein Tuch oder eine dünne Jacke ist sehr praktisch. So können Sie sich flexibel an verschiedene Orte anpassen, sich vor starker Sonne schützen oder bei Bedarf schnell eine respektvolle Kleidungsschicht ergänzen.
Nützliche Apps – Reise im Alltag erleichtern
Digitale Tools sind in Vietnam für Reisende extrem hilfreich und machen den Alltag deutlich einfacher, besonders in der Hochsaison rund um die Feiertage. Sie helfen nicht nur bei der Orientierung, sondern auch bei Transport, Kommunikation und spontanen Entscheidungen unterwegs.
- Grab: Die wichtigste App für Mobilität und Essen. Sie können damit Taxis, Rollerfahrten oder Essenslieferungen schnell und meist günstiger als klassische Dienste buchen. Besonders praktisch in Städten mit viel Verkehr.
- Google Maps: Unverzichtbar für Navigation, Entfernungen und die Planung von Tagesrouten. Auch Offline-Karten funktionieren gut und helfen bei schlechter Verbindung.
- Google Translate: Sehr nützlich bei Menüs, Schildern oder einfachen Gesprächen mit Einheimischen. Die Kamera-Funktion erleichtert das Verstehen vor Ort enorm.
Darüber hinaus können Apps wie Baemin oder ShopeeFood für lokale Essenslieferungen interessant sein, während Zalo in Vietnam häufig für Kommunikation genutzt wird.

Umgang mit Menschenmengen – ruhig und flexibel bleiben
Rund um den 30. April und 1. Mai sind viele Reiseziele in Vietnam deutlich stärker besucht als üblich. Besonders bekannte Sehenswürdigkeiten, Museen, Restaurants sowie Flughäfen und Bahnhöfe erleben in dieser Zeit einen spürbaren Andrang. Auch Wartezeiten und längere Fahrzeiten im Stadtverkehr sind ganz normal, da viele Einheimische selbst auf Reisen sind:
- Besuchen Sie beliebte Orte möglichst früh am Morgen, wenn es noch ruhiger ist und die Temperaturen angenehmer sind.
- Planen Sie generell mehr Zeit für Wege, Tickets oder Restaurantbesuche ein, um Stress zu vermeiden.
- Bleiben Sie flexibel bei Ihrem Tagesplan und verschieben Sie Aktivitäten, falls es zu voll wird.
Zusätzlich kann es hilfreich sein, weniger bekannte Alternativen einzuplanen oder spontan auf ruhigere Orte auszuweichen. Reservierungen für Restaurants oder Transport im Voraus können ebenfalls viel Zeit sparen. Ein gelassener Umgang mit der Situation hilft dabei, die besondere Atmosphäre der Feiertage positiv zu erleben, statt sich von Menschenmengen stressen zu lassen.
Frühzeitig buchen (sehr wichtig)
Flüge nach Vietnam sowie Inlandsverbindungen, Züge und Hotels sind rund um den 30. April und 1. Mai extrem stark nachgefragt. Da viele Vietnamesen selbst in diesem Zeitraum reisen, steigt die Auslastung im ganzen Land deutlich an.
Frühzeitige Buchungen sind daher nicht nur eine Frage des Budgets, sondern auch der Reisequalität. Wer rechtzeitig plant, hat eine deutlich größere Auswahl an Unterkünften – von zentral gelegenen Hotels bis hin zu ruhigeren Resorts – und kann seine Route entspannter gestalten. Auch bei Inlandsflügen lohnt sich frühes Handeln, da kurzfristige Tickets häufig eingeschränkt oder teuer sind.
Tipp: Buchen Sie internationale Flüge, Inlandsflüge und Unterkünfte möglichst als Gesamtplanung. So vermeiden Sie Zeitlücken, Engpässe und unnötigen Stress während der Reise.

Reisezeiten strategisch wählen
Auch innerhalb eines Tages lohnt sich in Vietnam eine durchdachte Planung, besonders rund um Feiertage wie den 30. April und 1. Mai. Viele Sehenswürdigkeiten sind früh am Morgen noch deutlich ruhiger, sodass Sie ohne große Menschenmengen und bei angenehmeren Temperaturen besichtigen können. Gegen Mittag sowie am späten Nachmittag steigt die Besucherzahl häufig spürbar an, da sowohl Touristen als auch Einheimische unterwegs sind.
Zusätzlich spielt das Klima eine wichtige Rolle: In den Mittagsstunden ist es oft sehr heiß und schwül, was längere Outdoor-Aktivitäten anstrengend machen kann. Planen Sie Museums- oder Indoor-Besuche auf die Mittagszeit, wenn die Sonne am stärksten is.
Tipp: Legen Sie Stadtspaziergänge, Tempelbesuche oder Strandaktivitäten möglichst in den frühen Morgen oder späten Nachmittag. So kombinieren Sie Komfort, weniger Andrang und bessere Lichtverhältnisse für Fotos.
Flexible Reiseplanung
Gerade rund um den 30. April und 1. Mai ist Flexibilität ein entscheidender Faktor für eine entspannte Vietnamreise. Da viele Einheimische ebenfalls unterwegs sind, kann es zu spontanen Änderungen bei Verkehr, Hotelverfügbarkeiten oder Transportzeiten kommen. Auch Wetterbedingungen – besonders in den südlichen und zentralen Regionen – können Tagespläne kurzfristig beeinflussen.
Statt jeden Tag strikt durchzuplanen, ist es sinnvoll, eine grobe Route mit ausreichend Spielraum zu erstellen. So können Sie auf Situationen vor Ort reagieren, ohne dass der gesamte Reiseverlauf gestört wird. Oft ergeben sich gerade durch spontane Anpassungen besonders authentische Erlebnisse, etwa bei weniger überlaufenen Alternativen zu beliebten Sehenswürdigkeiten.
Tipp: Planen Sie immer einen „Plan B“ ein – besonders für Inlandsflüge, Zugverbindungen oder Bootstouren. Es lohnt sich auch, alternative Aktivitäten in derselben Region im Hinterkopf zu haben, falls ein Ausflug ausgebucht oder verschoben wird.
Richtige Unterkunft wählen
Die Wahl der Unterkunft beeinflusst die gesamte Reisequalität besonders stark, vor allem rund um den 30. April und 1. Mai, wenn Vietnam Hochsaison hat. In großen Städten wie Hanoi oder Ho-Chi-Minh-Stadt sind zentrale Hotels ideal, da Sie viele Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Transportmöglichkeiten schnell erreichen können. Dadurch sparen Sie nicht nur Zeit, sondern vermeiden auch unnötigen Stress im oft dichten Verkehr.
In beliebten Strandregionen wie Da Nang, Nha Trang oder Phu Quoc ist es wichtig, Unterkünfte frühzeitig zu buchen, da Resorts und Hotels in dieser Zeit sehr schnell ausgebucht sind. Wer mehr Ruhe sucht, kann bewusst etwas außerhalb der Haupttouristenzonen übernachten und so eine entspanntere Atmosphäre genießen.
Tipp: Achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Lage und Anbindung. Eine gut gelegene Unterkunft macht Ihre gesamte Reise deutlich komfortabler und flexibler.

Gepäck leicht und praktisch halten
Da Sie während der Feiertage möglicherweise häufiger zwischen Städten, Hotels oder Regionen wechseln, ist leichtes Gepäck ein großer Vorteil.
Kleine Reisekoffer oder leichte Rucksäcke machen den Transport deutlich einfacher und verkürzen zudem den Aufwand beim Check-in, Check-out sowie bei innerländlichen Fahrten. Besonders bei Zug-, Bus- oder Inlandsflügen ist Flexibilität entscheidend, da Gepäcklimits und enge Zeitpläne schnell stressig werden können. Auch das Navigieren durch belebte Bahnhöfe oder Flughäfen wird mit weniger Gepäck deutlich angenehmer.
Tipp: Packen Sie vielseitige Kleidung, die sich gut kombinieren lässt, statt viele einzelne Outfits mitzunehmen. Ergänzen Sie außerdem leichte, schnell trocknende Materialien und ein kleines Set für Wäsche unterwegs – das reduziert das Gepäck zusätzlich und macht Ihre Reise deutlich entspannter.
Bargeld und digitale Zahlungsmittel kombinieren
In Vietnam ist digitales Bezahlen in den letzten Jahren stark gewachsen. In größeren Städten wie Hanoi, Da Nang oder Ho-Chi-Minh-Stadt werden Apps wie Grab, Momo oder QR-Code-Zahlungen in vielen Cafés, Restaurants und Hotels bereits selbstverständlich akzeptiert. Auch Kartenzahlung wird in touristischen Bereichen zunehmend angeboten, besonders in modernen Einrichtungen.
Trotz dieser Entwicklung spielt Bargeld weiterhin eine wichtige Rolle im Alltag. Vor allem auf lokalen Märkten, in kleineren Straßenrestaurants, bei Streetfood-Ständen oder in ländlicheren Regionen ist Bargeld oft die einzige oder bevorzugte Zahlungsmethode. Hier kann es vorkommen, dass digitale Optionen nicht verfügbar sind oder nicht zuverlässig funktionieren.
Tipp: Eine Kombination aus beiden Zahlungsmethoden bietet daher die größte Flexibilität: digital für Komfort in der Stadt, Bargeld für spontane Einkäufe und kleinere Ausgaben.

Konkrete Reiserouten-Ideen für Ihre Vietnamreise
Gerade rund um den 30. April und 1. Mai ist eine gut durchdachte Route besonders wichtig, da viele Orte stärker besucht sind und Unterkünfte schnell ausgebucht sein können. Eine klare Planung hilft nicht nur bei der Organisation, sondern sorgt auch für ein entspannteres und intensiveres Reiseerlebnis.
5–7 Tage Beispielroute – ideal für kurze Vietnamreisen
Eine kompakte Reiseroute ist besonders sinnvoll für Reisende, die nur wenig Zeit haben, aber dennoch einen authentischen Eindruck von Vietnam gewinnen möchten. Gerade rund um die Feiertage ist es empfehlenswert, sich geografisch zu konzentrieren, um lange Transfers und mögliche Verzögerungen zu vermeiden.
Besonders gut eignen sich Südvietnam oder Zentralvietnam, da hier Sehenswürdigkeiten, Kultur und Erholung relativ nah beieinanderliegen.
Ho-Chi-Minh-Stadt (2–3 Tage): Die größte Stadt Vietnams ist der perfekte Einstieg in eine kurze Rundreise. Hier erleben Sie eine dynamische Mischung aus Geschichte, Moderne und Streetlife. Zu den wichtigsten Highlights sind Wiedervereinigungspalast, Ben-Thanh-Markt und Kriegsopfermuseum
Cu-Chi-Tunnel (Halbtagesausflug): Nur etwa 1–1,5 Stunden von Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt liegen die berühmten Cu-Chi-Tunnel. Dieses historische Tunnelsystem bietet einen tiefen Einblick in die Zeit des Vietnamkriegs und die Lebensbedingungen der damaligen Zeit. Der Ausflug ist intensiv, aber sehr lehrreich und ergänzt den Besuch der Stadt perfekt.
Optionale Strandverlängerung (2–3 Tage): Nach den kulturellen Eindrücken bietet sich eine entspannte Verlängerung am Meer an. Besonders beliebt sind: Phu Quoc oder Vung Tau. Hier können Sie die Reise ruhig ausklingen lassen, schwimmen, entspannen oder frische Meeresfrüchte genießen.
Tipp: Beschränken Sie Ihre Reise auf maximal zwei Regionen. So vermeiden Sie Stress durch häufige Ortswechsel und haben mehr Zeit, die einzelnen Orte wirklich zu erleben.

10–14 Tage Rundreise – Vietnam intensiv erleben
Für Reisende mit mehr Zeit ist eine klassische Nord–Süd-Route die beste Möglichkeit, Vietnam in seiner ganzen Vielfalt zu entdecken. Diese Route verbindet Kultur, Natur, Geschichte und Strandurlaub in einer ausgewogenen Kombination und zeigt, wie unterschiedlich die Regionen des Landes sind.
Hanoi (2–3 Tage) – Kultur und koloniales Erbe: Die Hauptstadt Vietnams bietet einen spannenden Einstieg in die Rundreise. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, der Hoan-Kiem-See und der Literaturtempel gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Besonders interessant ist die Mischung aus französischer Kolonialarchitektur, alten Tempeln und lebendigem Straßenleben.
Ninh Binh oder Halong-Bucht (2 Tage) – Naturerlebnisse: Nur wenige Stunden von Hanoi entfernt liegen zwei der schönsten Naturregionen Vietnams. Beide bieten Ruhe, Natur und eindrucksvolle Landschaften. Ninh Binh beeindruckt mit Kalksteinfelsen, Flusslandschaften und Bootstouren durch Höhlen und Halong-Bucht ist berühmt für ihre spektakulären Felsformationen im Meer und Übernachtungs-Kreuzfahrten
Hoi An / Da Nang (2–3 Tage) – Kultur trifft Küste: Zentralvietnam kombiniert historische Atmosphäre mit Strandurlaub. Diese Region eignet sich besonders gut für entspannte Tage mit kulturellen und landschaftlichen Highlights. Hoi An hat UNESCO-Altstadt mit Laternen, kleinen Cafés und traditioneller Architektur. In Da Nang genießen Sie moderne Stadt mit langen Stränden und entspannter Atmosphäre
Ho-Chi-Minh-Stadt (2–3 Tage) – Dynamik und Geschichte: Im Süden erleben Sie das moderne, pulsierende Vietnam. Die Stadt bietet eine Mischung aus Geschichte und Großstadtleben. Highlights sind der Wiedervereinigungspalast, das Kriegsopfermuseum und lebendige Märkte. Gleichzeitig zeigt die Stadt mit ihren Hochhäusern und Cafés ein sehr modernes Gesicht Vietnams.
Strandverlängerung (2–3 Tage) – Entspannung am Ende der Reise: Zum Abschluss bietet sich ein Aufenthalt auf einer Insel oder an der Küste an. Besonders beliebt sind Phu Quoc - die tropische Insel mit Resorts und ruhigen Stränden
Tipp: Planen Sie bei dieser Route unbedingt Pufferzeiten ein, insbesondere für Inlandsflüge und Transfers.

Fazit
Eine Reise nach Vietnam rund um den 30. April und 1. Mai bietet eine besondere Mischung aus Kultur, Geschichte und lebendiger Feiertagsatmosphäre. Gleichzeitig gehört diese Zeit zu den anspruchsvolleren Reisephasen, da viele Einheimische selbst unterwegs sind und beliebte Destinationen stark besucht sein können.
Wer jedoch gut vorbereitet reist, früh bucht und flexibel bleibt, wird mit intensiven Eindrücken belohnt: festlich geschmückte Städte, lebendige Strände und ein authentischer Einblick in das Alltagsleben der Vietnamesen. Gerade diese Kombination aus Dynamik und kultureller Tiefe macht diese Reisezeit einzigartig. Mit der richtigen Planung wird aus einer herausfordernden Hochsaison eine besonders spannende und lohnende Reiseerfahrung.
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