Das Fest der Hung-Könige in Vietnam: Ein einzigartiges Kulturerlebnis, das Sie nicht verpassen sollten
Die faszinierende Geschichte von der Fest der Hung-Könige
Was wäre, wenn ein ganzes Land gleichzeitig seine Ursprünge feiert? Genau das geschieht jedes Jahr in Vietnam beim Fest der Hung-Könige – einem der bedeutendsten kulturellen Ereignisse des Landes. Dieses nationale Fest ehrt die legendären Gründer Vietnams und verbindet Geschichte, Spiritualität und lebendige Traditionen auf einzigartige Weise. Überall im Land gedenken Menschen ihrer Vorfahren, doch im Hung-Tempel in Phu Tho erreicht die Feier ihren Höhepunkt.
In diesem Artikel erfahren Sie nicht nur die faszinierende Geschichte hinter dem Fest, sondern auch, warum es sich lohnt, Ihre Vietnamreise genau zu diesem besonderen Zeitpunkt zu planen.

Was ist das Fest der Hung-Könige?
Eine leicht verständliche Erklärung
Das Fest der Hung-Könige, auf Vietnamesisch „Giỗ Tổ Hùng Vương“, gehört zu den wichtigsten Feiertagen in Vietnam und wird jährlich am 10. Tag des dritten Monats im traditionellen Mondkalender begangen. Es erinnert an die 18 Hung-Könige, die als legendäre Gründer des ersten vietnamesischen Staates gelten.
Für europäische Leser lässt sich das Fest am besten als eine Kombination aus Nationalfeiertag, Ahnenverehrung und kulturellem Ereignis verstehen. Familien besuchen Tempel, bringen Opfergaben dar und zünden Räucherstäbchen an, um ihren Respekt gegenüber den Vorfahren auszudrücken. Gleichzeitig finden im ganzen Land kulturelle Aktivitäten, traditionelle Aufführungen und festliche Zeremonien statt, die die lange Geschichte Vietnams lebendig werden lassen.
UNESCO-Anerkennung: Immaterielles Kulturerbe der Menschheit
Die Verehrung der Hung-Könige wurde von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt – eine Auszeichnung, die weltweit nur ausgewählten Traditionen mit außergewöhnlicher kultureller Tiefe verliehen wird. Anders als bei berühmten Bauwerken oder Sehenswürdigkeiten geht es hier nicht um etwas Sichtbares, sondern um gelebte Kultur: Rituale, Glaubensvorstellungen und gemeinschaftliche Erinnerungen, die seit Jahrhunderten weitergetragen werden.
Im Fall des Hung-Könige-Festes umfasst dieses Erbe feierliche Zeremonien, Prozessionen, traditionelle Musik sowie die symbolischen Opfergaben, die den Ahnen gewidmet sind. Besonders bemerkenswert ist, dass diese Praktiken nicht inszeniert oder modern angepasst wurden, sondern in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben sind. Genau das macht den Unterschied: Hier erleben Besucher keine Show, sondern echte, gelebte Spiritualität.
Es ermöglicht einen tiefen Einblick in die Werte der vietnamesischen Gesellschaft – insbesondere den Respekt vor den Vorfahren, den starken Gemeinschaftssinn und die enge Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Wer Vietnam nicht nur sehen, sondern wirklich verstehen möchte, findet in diesem Fest einen besonders eindrucksvollen Zugang zur kulturellen Seele des Landes.
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Die Bedeutung für die vietnamesische Identität und den Zusammenhalt
Das Fest der Hung-Könige spielt eine zentrale Rolle für das nationale Bewusstsein Vietnams. Es symbolisiert den Ursprung des Landes und stärkt das Gefühl der Zugehörigkeit unter den Menschen. Ein bekanntes vietnamesisches Sprichwort besagt:
"Dù ai đi ngược về xuôi, nhớ ngày giỗ Tổ mùng mười tháng ba"
"Egal, wohin man geht, man erinnert sich immer an diesen besonderen Tag."
Diese Botschaft verdeutlicht, wie tief die Verbindung zur eigenen Geschichte in der Gesellschaft verankert ist. Während des Festes kommen Menschen aus allen Teilen des Landes zusammen, um gemeinsam zu feiern und ihre Wurzeln zu ehren. Gerade für Reisende aus Europa bietet sich hier die seltene Gelegenheit, ein Fest zu erleben, das nicht nur spektakulär, sondern auch emotional und identitätsstiftend ist.
Wichtige Keywords für bessere Orientierung und Reiseplanung
Wenn Sie sich intensiver mit dem Fest der Hung-Könige beschäftigen oder Ihre Reise nach Vietnam planen möchten, stoßen Sie häufig auf bestimmte Schlüsselbegriffe.
Dazu gehören "Vietnam Kultur", "Tradition Vietnam", "Fest der Hung-Könige" oder "Hung Kings Festival". Diese Keywords helfen nicht nur bei der Online-Recherche, sondern geben auch einen klaren Hinweis darauf, worum es bei diesem Fest geht: um Geschichte, kulturelle Identität und authentische Erlebnisse.
Besonders für europäische Reisende, die gezielt nach kulturellen Highlights suchen, sind diese Begriffe ein guter Ausgangspunkt, um tiefer in die Vielfalt Vietnams einzutauchen und ihre Reise entsprechend zu planen.
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Die Legende der Hung-Könige
Die Geschichte der Hung-Könige beginnt mit einer faszinierenden Legende, die tief im kulturellen Gedächtnis Vietnams verankert ist und bis heute von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Die mythischen Ursprünge Vietnams
Der Überlieferung nach heiratete der Drachenkönig Lạc Long Quân, ein Wesen aus dem Meer, die Bergfee Âu Cơ, die für die Welt der Berge und Wälder steht. Aus dieser außergewöhnlichen Verbindung gingen hundert Kinder hervor – ein starkes Symbol für den gemeinsamen Ursprung des vietnamesischen Volkes. Daher bezeichnen sich die Vietnamesen oft stolz als "Con rồng, cháu tiên" ("Kinder des Drachen, Enkel der Fee").
Doch die beiden Welten konnten nicht dauerhaft vereint bleiben. Das Paar trennte sich in Einvernehmen: Fünfzig Kinder folgten ihrem Vater ins Meer, während die anderen fünfzig mit ihrer Mutter in die Berge gingen. Diese Aufteilung erklärt auf poetische Weise die geografische und kulturelle Vielfalt Vietnams. Der älteste Sohn wurde schließlich zum ersten Hung-König gekrönt und gründete den ersten vietnamesischen Staat - Văn Lang.
Deshalb wird "die Landsleute" auf Vietnamesisch "đồng bào" ausgesprochen, was so viel wie "den gleichen Mutterleib teilen" bedeutet. Diese Legende ist weit mehr als nur eine schöne Erzählung – sie vermittelt Werte wie Herkunft, Zusammenhalt und Identität. Für viele Vietnamesen ist sie ein Symbol dafür, dass trotz aller Unterschiede ein gemeinsamer Ursprung besteht, der das Land bis heute verbindet.
Emotion und Ursprung: Warum diese Geschichte bis heute bewegt
Die Legende der Hung-Könige ist weit mehr als eine alte Erzählung – sie vermittelt ein tiefes Gefühl von Zusammengehörigkeit und Herkunft.
Die Idee, dass alle Vietnamesen von denselben Vorfahren abstammen, schafft eine starke emotionale Verbindung zwischen den vietnamesisch Menschen, unabhängig von Region oder sozialem Hintergrund. Besonders während des Festes wird diese Verbundenheit spürbar: Familien erinnern sich an ihre Wurzeln, junge Generationen lernen die Geschichte ihres Landes kennen, und ein gemeinsames Bewusstsein für Tradition entsteht.
Darüber hinaus stärkt diese gemeinsame Ursprungsgeschichte auch das nationale Selbstverständnis in einer sich schnell wandelnden modernen Gesellschaft. In Zeiten von Globalisierung und Urbanisierung bietet sie Orientierung und ein Gefühl von Stabilität.
Vergleich mit europäischen Mythen: Eine Brücke zum Verständnis
Um die Bedeutung der Hung-Könige besser zu verstehen, hilft ein Blick auf vergleichbare europäische Gründungsmythen. Ähnlich wie die Geschichte von Romulus und Remus in der römischen Kultur erzählt auch die vietnamesische Legende von der Entstehung eines Volkes durch außergewöhnliche, fast übernatürliche Ereignisse. Beide Geschichten dienen dazu, Identität zu stiften und eine gemeinsame Herkunft zu erklären.
Darüber hinaus zeigen solche Mythen, wie stark kulturelle Werte über Geschichten vermittelt werden. In Europa wie in Vietnam helfen sie, historische Zusammenhänge greifbarer zu machen und ein kollektives Gedächtnis zu formen.

Warum ist dieses Fest für europäische Reisende besonders interessant?
Authentisches Erlebnis fern vom Massentourismus
Im Gegensatz zu vielen bekannten Festivals in Asien, die stark vom internationalen Tourismus geprägt sind, bietet das Fest der Hung-Könige ein erstaunlich authentisches Erlebnis. Zwar zieht es jedes Jahr viele Besucher an, doch der Großteil davon sind Einheimische, die aus tiefem Respekt gegenüber ihren Vorfahren teilnehmen. Dadurch entsteht keine künstliche „Show“ für Touristen, sondern eine echte, gelebte Tradition.
Gerade diese Ursprünglichkeit macht den besonderen Reiz des Festes aus. Es gibt kaum kommerzielle Elemente oder touristische Inszenierungen, wodurch die Atmosphäre unverfälscht bleibt. Man erlebt nicht nur ein Fest, sondern gewinnt einen ehrlichen Einblick in das gesellschaftliche Leben Vietnams – fernab von Klischees und überfüllten Touristenattraktionen.
Tiefer Einblick in die vietnamesische Kultur
Das Fest eröffnet einen seltenen Zugang zur vietnamesischen Kultur, der weit über klassische Sehenswürdigkeiten hinausgeht. Besucher können hautnah miterleben, welche Werte die Gesellschaft prägen: Respekt vor den Vorfahren, familiärer Zusammenhalt und ein starkes Bewusstsein für die eigene Geschichte. Anders als bei einem Museumsbesuch wird Kultur hier nicht nur erklärt, sondern aktiv gelebt.
Darüber hinaus zeigt sich während des Festes, wie eng Tradition und Alltag miteinander verbunden sind. Menschen verschiedener Generationen nehmen gemeinsam teil – von Großeltern bis zu Kindern, wodurch kulturelles Wissen ganz selbstverständlich weitergegeben wird. Rituale, Gesten und Verhaltensweisen werden nicht inszeniert, sondern entstehen aus echter Überzeugung. Genau diese unmittelbare Erfahrung macht das Fest zu einer wertvollen kulturellen Begegnung, die weit über oberflächliche Eindrücke hinausgeht.
"Ein Fest, das man nicht nur sieht, sondern fühlt"
Was dieses Ereignis besonders macht, ist seine emotionale Tiefe. Die ruhige, fast andächtige Atmosphäre in den Tempeln, der Duft von Räucherstäbchen und die konzentrierte Stille der Menschen schaffen ein Erlebnis, das weit über das Visuelle hinausgeht. Viele Besucher berichten, dass sie die besondere Stimmung sofort spüren, auch ohne alle Rituale im Detail zu verstehen.
Diese emotionale Wirkung entsteht vor allem durch die Echtheit des Moments: Menschen kommen nicht nur zusammen, um zu feiern, sondern um zu erinnern, zu danken und ihre Verbundenheit auszudrücken. Kleine Gesten – ein stilles Gebet, eine respektvolle Verbeugung, das gemeinsame Innehalten – vermitteln eine Tiefe, die sich kaum in Worte fassen lässt.
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Einzigartigkeit im Vergleich zu bekannten asiatischen Festen
Während Festivals wie Songkran in Thailand oder das chinesische Neujahrsfest weltweit bekannt und oft touristisch stark frequentiert sind, bleibt das Fest der Hung-Könige für viele internationale Reisende noch ein echter Geheimtipp. Genau darin liegt seine besondere Stärke: Es ist weniger überlaufen, ursprünglicher und deutlich stärker mit der nationalen Identität Vietnams verbunden.
Im Gegensatz zu vielen großen Events, bei denen Unterhaltung und Spektakel im Vordergrund stehen, konzentriert sich dieses Fest auf Erinnerung, Spiritualität und kulturelle Tiefe. Es gibt keine übermäßige Kommerzialisierung, keine lauten Shows für ein internationales Publikum – stattdessen erlebt man eine ruhige, respektvolle Atmosphäre, die authentisch gewachsen ist.
Wie wird das Fest gefeiert?
Rituale und Zeremonien: Spirituelle Traditionen hautnah erleben
Das Herzstück des Festes der Hung-Könige sind die feierlichen Rituale und Zeremonien, die mit großer Sorgfalt und tiefem Respekt durchgeführt werden. Gläubige und Besucher versammeln sich in Tempeln – allen voran im berühmten Hung-Tempel in der Provinz Phu Tho – um den legendären Königen zu gedenken.
Typisch sind kunstvoll arrangierte Opfergaben wie Früchte, Klebreis, traditionelle Speisen und Blumen, die symbolisch für Dankbarkeit und Verbundenheit stehen. Räucherstäbchen spielen dabei eine zentrale Rolle: Ihr Duft erfüllt die Luft und schafft eine ruhige, fast meditative Atmosphäre, während die Menschen still beten oder ihre Wünsche formulieren.
Die gesamte Stimmung während dieser Zeremonien ist feierlich und zugleich sehr emotional. Trotz der großen Menschenmengen herrscht eine besondere Ruhe, die den spirituellen Charakter des Festes unterstreicht. Für europäische Reisende ist dies oft ein überraschend intensives Erlebnis: Statt lauter Inszenierung erwartet sie eine authentische, respektvolle Praxis, die tiefe Einblicke in die vietnamesische Glaubenswelt und den Umgang mit Tradition ermöglicht.
Farben, Musik und Menschenmengen: Ein Fest für alle Sinne
Während des Festes der Hung-Könige verwandeln sich die Straßen und Tempelanlagen in ein lebendiges, farbenfrohes Schauspiel. Überall sieht man leuchtende Fahnen, traditionelle Gewänder in kräftigen Rot-, Gold- und Blautönen sowie kunstvoll geschmückte Altäre. Diese visuelle Vielfalt verleiht dem Fest eine besondere Dynamik und macht jeden Moment zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Besonders in der Umgebung des Hung-Tempels entsteht eine Atmosphäre, die gleichzeitig festlich und ehrfürchtig wirkt.
Auch akustisch ist das Fest ein intensives Erlebnis. Traditionelle Musik, Trommelklänge und rituelle Gesänge begleiten die Zeremonien und verleihen ihnen eine feierliche Tiefe. Zwischendurch hört man das Murmeln der betenden Menschen, das leise Knistern der Räucherstäbchen und das geschäftige Treiben der Besucher. Diese Mischung aus Klängen schafft eine einzigartige Stimmung, die zwischen Ruhe und lebendiger Energie pendelt.
Nicht zuletzt sind es die Menschenmengen, die dem Fest seine besondere Kraft verleihen. Familien, Pilger und Reisende aus allen Teilen des Landes kommen zusammen, um gemeinsam zu feiern. Trotz der vielen Besucher entsteht ein Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit, das auch Außenstehende sofort spüren können.
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Wichtigster Ort: Phu Tho – das spirituelle Zentrum des Festes
Die Provinz Phu Tho, etwa 90 Kilometer nordwestlich von Hanoi gelegen, ist das Herzstück der Feierlichkeiten zum Fest der Hung-Könige. Hier befindet sich der berühmte Hung-Tempel, eine weitläufige Tempelanlage auf dem Nghia Linh Berg, die als heiliger Ursprungsort des vietnamesischen Volkes gilt. Jedes Jahr pilgern Millionen von Menschen aus dem ganzen Land hierher, um den legendären Königen ihre Ehre zu erweisen. Der Aufstieg über die steinernen Stufen, umgeben von dichter Natur, ist dabei nicht nur ein physischer Weg, sondern auch eine symbolische Reise zurück zu den eigenen Wurzeln.
Doch warum wird gerade hier gefeiert? Phu Tho gilt als der Ort, an dem die Hung-Könige ihren ersten Staat gegründet haben sollen. Die Tempelanlage wurde genau an diesem historisch und mythologisch bedeutenden Ort errichtet, was ihr eine besondere spirituelle Kraft verleiht. Für Vietnamesen ist ein Besuch hier mehr als nur Tradition – es ist ein Ausdruck von Dankbarkeit, Respekt und nationaler Identität.
Beste Reisezeit für das Fest der Hung-Könige
Das Fest der Hung-Könige findet jedes Jahr am 10. Tag des dritten Monats im vietnamesischen Mondkalender statt, was in der Regel auf April im westlichen Kalender fällt.
Diese Zeit gilt auch als eine der angenehmsten Reisephasen im Norden Vietnams: Die Temperaturen sind mild, die Luftfeuchtigkeit ist noch moderat und die Natur zeigt sich besonders grün. Dadurch lässt sich der Besuch des Festes ideal mit weiteren Reisezielen wie Hanoi, der Halong-Bucht oder Ninh Binh kombinieren. Da es sich um einen nationalen Feiertag handelt, ist jedoch mit einem erhöhten Besucheraufkommen zu rechnen – vor allem rund um die Tempelanlage in Phu Tho.
Der Fest der Hung-Könige fällt im diesem Jahr auf Sonntag, den 26. April. Im Jahr 2027 fällt diesem Fest auf Freitag, den 16. April.
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Anreise zum Hung-Tempel: So gelangen Sie am besten nach Phu Tho
Der Hung-Tempel in der Provinz Phu Tho liegt etwa 90 Kilometer nordwestlich von Hanoi und ist gut erreichbar.
Die bequemste Option ist die Anreise mit dem Auto oder Taxi, die je nach Verkehrslage etwa 1,5 bis 2 Stunden dauert. Alternativ können Sie auch einen Bus vom Busbahnhof in Hanoi nehmen – eine kostengünstige Möglichkeit, die jedoch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen kann.
Für Reisende, die Wert auf Komfort und eine stressfreie Organisation legen, empfiehlt sich eine geführte Tour. Diese beinhaltet oft den Transport sowie zusätzliche Informationen zur Geschichte und Bedeutung des Ortes. Besonders während des Festes der Hùng-Könige ist eine frühzeitige Anreise wichtig, da mit starkem Verkehr und vielen Besuchern zu rechnen ist. Wer früh am Morgen startet, kann die Atmosphäre deutlich entspannter genießen.
Praktische Tipps für Ihre Reise
Frühzeitig anreisen und planen
Da das Fest Millionen von Besuchern anzieht, empfiehlt es sich, mindestens einen Tag vorher in Phu Tho oder Hanoi anzukommen. So vermeiden Sie Stress, lange Wartezeiten und überfüllte Transportmittel. Unterkünfte sollten möglichst früh gebucht werden, da viele Hotels schnell ausgebucht sind. Auch eine organisierte Tour kann sinnvoll sein, wenn Sie sich um Transport und Ablauf keine Sorgen machen möchten.
Respektvolle Kleidung wählen
Da es sich um ein spirituelles und kulturell bedeutendes Ereignis handelt, ist angemessene Kleidung besonders wichtig.
Besucher sollten Schultern und Knie bedecken und auf zu auffällige oder freizügige Kleidung verzichten. Leichte, luftige Stoffe sind ideal, da das Wetter warm sein kann. Bequeme Schuhe sind ebenfalls empfehlenswert, da der Weg zum Hung-Tempel viele Stufen umfasst.
Menschenmengen geschickt vermeiden
Wenn Sie die Atmosphäre in Ruhe genießen möchten, sollten Sie früh am Morgen oder später am Nachmittag kommen. Zu diesen Zeiten ist es meist etwas weniger überfüllt. Alternativ können Sie auch die Tage vor oder nach dem Hauptfest nutzen, um die Tempelanlage in einer entspannteren Umgebung zu erleben.
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Lokale Kultur respektieren und beobachten
Verhalten Sie sich ruhig und respektvoll, besonders während der Zeremonien. Fotografieren ist meist erlaubt, sollte jedoch nicht aufdringlich sein – vor allem nicht bei betenden Menschen. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Rituale aufmerksam zu beobachten, statt nur schnell Fotos zu machen. So erleben Sie das Fest intensiver und authentischer.
Kleine Extras für mehr Komfort
Nehmen Sie ausreichend Wasser, Sonnenschutz und eventuell einen Hut mit, da Sie viel Zeit im Freien verbringen werden. Eine kleine Tasche mit den wichtigsten Dingen reicht aus, da große Gepäckstücke unpraktisch sind. Bargeld ist ebenfalls sinnvoll, falls Sie vor Ort kleine Einkäufe tätigen oder lokale Speisen probieren möchten.
Kombination mit einer Vietnam-Reise: Kultur und Natur perfekt verbinden
Das Fest der Hung-Könige lässt sich ideal in eine abwechslungsreiche Vietnamreise integrieren – besonders im Norden des Landes. Durch die Nähe zu Hanoi bietet sich eine Route an, die kulturelle Erlebnisse mit beeindruckender Natur verbindet. So entsteht eine Reise, die nicht nur informativ, sondern auch emotional und landschaftlich vielfältig ist.
5–7 Tage Reisevorschlag: Hanoi – Phu Tho – Halong-Bucht
Eine kompakte und dennoch intensive Reiseroute könnte in Hanoi beginnen, der lebendigen Hauptstadt Vietnams. Hier verbringen Sie ein bis zwei Tage, um Sehenswürdigkeiten wie die Altstadt, den Hoan-Kiem-See oder den Literaturtempel zu entdecken und sich langsam an Kultur und Atmosphäre zu gewöhnen.
Anschließend geht es weiter nach Phu Tho, wo Sie das Fest der Hung-Könige hautnah erleben können. Planen Sie hierfür ein bis zwei Tage ein, um sowohl an den Feierlichkeiten teilzunehmen als auch die Umgebung in Ruhe zu erkunden.
Nach diesem kulturellen Höhepunkt bietet sich ein Kontrastprogramm in der Halong-Bucht an – einem UNESCO-Weltnaturerbe mit spektakulären Kalksteinfelsen. Eine zwei- bis dreitägige Bootstour ermöglicht es Ihnen, die einzigartige Landschaft zu genießen und sich nach den lebhaften Eindrücken des Festes zu entspannen.
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Sanfter Einstieg in die Reiseplanung
Diese Kombination zeigt, wie einfach sich ein kulturelles Ereignis wie das Fest der Hùng-Könige in eine vielseitige Vietnamreise einbauen lässt. Ob individuell organisiert oder als Teil einer geführten Rundreise – die Möglichkeiten sind flexibel und gut miteinander verknüpfbar. Wenn Sie Ihre Reise rund um dieses besondere Fest planen, erleben Sie Vietnam nicht nur als Reiseziel, sondern als lebendige Kultur, die lange in Erinnerung bleibt.
Fazit
Das Fest der Hung-Könige ist weit mehr als ein traditioneller Feiertag – es ist ein lebendiges Symbol für die Wurzeln und den kulturellen Zusammenhalt Vietnams. Die Kombination aus Geschichte, Spiritualität und gemeinschaftlicher Atmosphäre macht dieses Fest zu einem besonderen Highlight jeder Vietnamreise. In Verbindung mit faszinierenden Reisezielen wie Hanoi oder der Halong-Bucht entsteht ein einzigartiges Gesamterlebnis. Wer Vietnam nicht nur sehen, sondern wirklich verstehen möchte, sollte seine Reise rund um dieses bedeutende Fest planen.
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