Wie viel Zeit braucht man für eine Vietnamreise? Hier sind unseren Vorschlagen
Wie viel Zeit braucht man für eine Vietnamreise? Hier sind unseren Vorschlagen
Vietnam ist ein Land voller Kontraste: lebendige Metropolen, jahrtausendealte Kulturstätten, tropische Landschaften und ruhige Dörfer. Doch wie viel Zeit braucht man eigentlich, um Vietnam wirklich kennenzulernen? Die Antwort hängt weniger von Kilometern ab als vom Reisestil, den Interessen und dem gewünschten Reisetempo. Während manche Reisende Vietnam in zwei Wochen kompakt erleben möchten, entscheiden sich andere bewusst für eine längere Reise, um Regionen intensiver zu entdecken.
Dieser Artikel hilft Ihnen dabei, realistisch einzuschätzen, wie viel Zeit Sie für eine Vietnamreise einplanen sollten – von Kurzreisen bis hin zu ausgedehnten Rundreisen.

1. Die wichtigste Frage zuerst: Was möchten Sie erleben?
Bevor Sie die Reisedauer für Vietnam festlegen, lohnt es sich, eine grundlegende Frage zu klären: "Was möchten Sie auf dieser Reise wirklich erleben?" Vietnam bietet eine enorme Vielfalt – und je nach Schwerpunkt verändert sich auch der Zeitbedarf erheblich.
1.1 Kultur und Geschichte verstehen
Wer sich für historische Städte, Tempelanlagen und das kulturelle Erbe Vietnams interessiert, sollte bewusst mehr Zeit einplanen. Orte wie Hanoi, Hue oder Hoi An erschließen sich nicht bei einem kurzen Zwischenstopp. Ihre Bedeutung liegt in der Verbindung von Geschichte, Architektur und Alltagsleben. Museen, alte Stadtviertel, Tempel und kaiserliche Anlagen entfalten ihre Wirkung erst dann, wenn man sie ohne Zeitdruck besucht, Pausen zulässt und historische Zusammenhänge versteht.
Ein Spaziergang durch eine Altstadt, ein Gespräch mit Einheimischen oder ein stiller Moment in einem Tempel vermitteln oft mehr als ein dicht getaktetes Besichtigungsprogramm. Wer sich Zeit nimmt, erlebt diese Orte nicht nur als Sehenswürdigkeiten, sondern als lebendige Zeugnisse der vietnamesischen Kulturgeschichte.
>>> Für weiteren Informationen lesen Sie: Warum Vietnam deutsche Kulturliebhaber anzieht
1.2 Natur und Landschaft genießen
Vietnam ist geprägt von spektakulären Landschaften – von den terrassierten Reisfeldern im Norden über beeindruckende Karstformationen bis hin zu tropischen Flusslandschaften im Süden. Diese Vielfalt entfaltet ihre Wirkung nicht in Eile, sondern im langsamen Erleben. Naturerlebnisse brauchen Zeit: für ruhige Bootsfahrten durch stille Wasserwege, für leichte Wanderungen durch grüne Täler oder für Momente des bewussten Verweilens.
Wer Vietnams Natur nicht nur sehen, sondern wirklich spüren und verstehen möchte, sollte mehrere Tage pro Region einplanen. Erst dann entsteht Raum für Eindrücke, Ruhe und eine tiefere Verbindung zur Landschaft.
>>> Für weiteren Informationen lesen Sie: Naturerlebnisse in Vietnam

1.3 Entspannung und Erholung suchen
Viele Reisende wünschen sich bewusst eine Auszeit vom Alltag und möchten während ihrer Vietnamreise vor allem zur Ruhe kommen. Strände, ruhige Boutique-Resorts oder ländliche Regionen bieten ideale Bedingungen, um den eigenen Rhythmus zu verlangsamen und neue Energie zu tanken.
Statt täglicher Programmwechsel stehen Spaziergänge, entspannte Nachmittage und Zeit für sich selbst im Vordergrund. In solchen Fällen gilt: weniger Ortswechsel bedeutet oft mehr Erholung. Eine kürzere, gut durchdachte Route mit längeren Aufenthalten an ausgewählten Orten schafft Raum für Entschleunigung und macht die Reise insgesamt deutlich entspannter und nachhaltiger.
>>> Für weiteren Informationen lesen Sie: Reisen fernab der Massen – Eine andere Art, Vietnam zu bereisen
1.4 Begegnungen und Alltag erleben
Der Alltag der Menschen, spontane Gespräche, lokale Küche und kleine Rituale gehören zu den wertvollsten Reiseerlebnissen in Vietnam. Diese Momente lassen sich nicht im Voraus planen – sie entstehen aus Ruhe, Offenheit und Zeit. Wer länger an einem Ort bleibt, erlebt nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern beobachtet das tägliche Leben: den Morgenmarkt, das gemeinsame Teetrinken oder das ruhige Tempo eines Dorfes am Abend.
Statt eines dichten Besichtigungsprogramms ermöglichen ausgewählte Aufenthalte ein tieferes Verständnis für Kultur und Mentalität. Gerade auf persönlicher Ebene wird Vietnam dort spürbar, wo man sich Zeit nimmt, anzukommen und wirklich zu bleiben.
>>> Für weiteren Informationen lesen Sie: Langzeitreisen in Vietnam
Je klarer Ihre Erwartungen sind, desto einfacher lässt sich die passende Reisedauer bestimmen. Vietnam belohnt Reisende, die nicht alles sehen wollen – sondern das Wesentliche bewusst erleben.

2. Kurzreise: 7–10 Tage – Ein erster Eindruck
Eine Reise von sieben bis zehn Tagen bietet einen kompakten, aber dennoch stimmigen Einstieg in Vietnam. Wichtig ist dabei, die Erwartungen realistisch zu halten und sich bewusst auf wenige Regionen zu konzentrieren. Vietnam ist geografisch langgestreckt, und zu viele Ortswechsel würden wertvolle Zeit kosten und den Reisegenuss mindern.
2.1 Was ist realistisch?
In diesem Zeitrahmen lassen sich ein bis maximal drei Regionen sinnvoll erkunden. Der Fokus sollte auf ausgewählten Highlights liegen, statt möglichst viele Orte „abzuhaken“.
Kurze Inlandsflüge oder gut geplante Transfers sind sinnvoll, dennoch bleibt wenig Raum für spontane Abstecher oder längere Erholungsphasen. Wer Vietnam zum ersten Mal besucht, gewinnt jedoch einen authentischen Eindruck von Kultur, Geschichte und Alltag.
2.2 Geeignete Routen
Besonders beliebt ist die Kombination Hanoi – Ninh Binh – Halong-Bucht, die Kultur, Natur und Geschichte des Nordens verbindet.
Alternativ bietet Hue – Hoi An einen tiefen Einblick in die kaiserliche Vergangenheit und das traditionelle Stadtleben Zentralvietnams.
Im Süden eignet sich Ho-Chi-Minh-Stadt mit dem Mekong-Delta für Reisende, die urbanes Leben und ländliche Flusslandschaften kombinieren möchten.
Alle diese Routen sind gut erschlossen und lassen sich innerhalb von 7–10 Tagen entspannt umsetzen.
2.3 Für wen geeignet?
Diese Reisedauer ist ideal für Erstbesucher mit begrenzter Zeit, etwa im Rahmen eines längeren Asienaufenthalts oder eines Urlaubs mit festem Zeitfenster. Auch Städtereisende, die kulturelle Highlights bevorzugen und weniger Wert auf lange Erholungsphasen legen, profitieren von einer Kurzreise.
Wer Vietnam jedoch tiefer erleben möchte, sollte über eine längere Reisedauer nachdenken.

3. 10–14 Tage – Die klassische Vietnamreise
Eine Reisedauer von zehn bis vierzehn Tagen gilt für viele als der ideale Mittelweg, um Vietnam ausgewogen und ohne ständigen Zeitdruck zu erleben. In diesem Zeitraum lassen sich zwei bis drei Regionen sinnvoll miteinander verbinden, ohne dass die Reise zu hektisch wird. Kultur, Natur und erste Erholungsphasen können harmonisch kombiniert werden.
3.1 Was ist möglich?
Mit 10–14 Tagen haben Reisende ausreichend Zeit, Vietnams Vielfalt kennenzulernen, ohne jeden Tag den Koffer packen zu müssen. Neben bekannten Highlights bleibt Raum für ruhigere Momente – etwa einen Spaziergang durch Altstädte, eine Bootsfahrt oder ein freier Nachmittag.
10–14 Tage bieten die beste Balance zwischen Vielfalt und Tiefe. Wer Vietnam verstehen, erleben und genießen möchte, ohne sich zu hetzen, trifft mit dieser Reisedauer eine sehr gute Wahl.
3.2 Typische und bewährte Routen
Eine klassische Rundreise führt von Hanoi über Hue und Hoi An bis nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Diese Route verbindet die politische, kaiserliche und moderne Geschichte des Landes.
Alternativ kann der Süden mit dem Mekong-Delta oder der Norden mit Ninh Binh erweitert werden. Auch eine kurze Strandverlängerung in Zentralvietnam lässt sich gut integrieren.
3.3 Für wen geeignet?
Diese Reisedauer eignet sich besonders für Erstbesucher, die Vietnam nicht nur oberflächlich kennenlernen möchten, aber dennoch begrenzte Urlaubszeit haben.
Auch Paare, kulturinteressierte Reisende und aktive Entdecker profitieren von diesem Zeitrahmen. Die Reise wirkt abwechslungsreich, bleibt jedoch angenehm strukturiert.

4. 14–21 Tage – Vietnam intensiv und entschleunigt erleben
Eine Reisedauer von vierzehn bis einundzwanzig Tagen eröffnet die Möglichkeit, Vietnam nicht nur zu besuchen, sondern wirklich zu verstehen. Statt vieler Ortswechsel steht hier das bewusste Erleben im Vordergrund. Reisende können sich mehr Zeit pro Region nehmen, Abläufe entschleunigen und tiefer in Kultur, Geschichte und Alltagsleben eintauchen.
4.1 Was macht diese Reisedauer besonders?
Mit 14–21 Tagen entfällt Sie den Druck, alles sehen zu müssen. Mehrere Übernachtungen an einem Ort ermöglichen echte Begegnungen, spontane Pausen und individuelle Anpassungen. Historische Stätten lassen sich ohne Eile erkunden, Naturerlebnisse wirken intensiver und Erholung wird zu einem festen Bestandteil der Reise – nicht nur zu einer kurzen Unterbrechung.
Wer Vietnam in seiner ganzen Vielfalt, Ruhe und Tiefe erleben möchte, findet in einer Reise von 14–21 Tagen den perfekten Rahmen für nachhaltige Eindrücke und bleibende Erinnerungen.
4.2 Mögliche Schwerpunkte
Diese Reisedauer eignet sich ideal, um alle drei Regionen Vietnams zu verbinden oder gezielt einen Schwerpunkt zu setzen. Auch weniger bekannte Regionen lassen sich sinnvoll integrieren.
- Im Norden bleibt Zeit für Hanoi, Ninh Binh und ländliche Gebiete.
- Zentralvietnam entfaltet mit Hue, Hoi An und dem Umland seine ganze kulturelle Tiefe.
- Im Süden laden das Mekong-Delta oder ruhigere Küstenorte zu entspannten Ausklängen ein.
4.3 Für wen geeignet?
14–21 Tage sind ideal für Slow Traveller, kulturinteressierte Reisende, Senioren sowie für Gäste, die Wert auf Komfort und persönliche Erlebnisse legen.
Auch Wiederholungsreisende profitieren davon, Vietnam jenseits der klassischen Highlights zu entdecken.

5. Regionen & Zeitbedarf im Überblick
| Region | Empfohlene Dauer | Typische Highlights | Charakter der Reise |
| Nordvietnam | 5–8 Tage | Hanoi, Ninh Binh, Halong-Bucht, altes Dorf Duong Lam, nördliche Bergregion | Kultur, Geschichte, Natur |
| Zentralvietnam | 4–6 Tage | Hue, Hoi An, My Son Heiligtum | Kaiserliche Geschichte, Altstädte |
| Südvietnam | 4–7 Tage | Ho-Chi-Minh-Stadt, Mekong-Delta |
Urbanes Leben, Alltag, Flusslandschaften |
6. Reisezeit & Klima – ein oft unterschätzter Faktor
6.1 Unterschiedliche Klimazonen
Bei der Planung einer Vietnamreise spielt das Klima eine entscheidende Rolle – und wird dennoch häufig unterschätzt. Vietnam erstreckt sich über mehr als 1.600 Kilometer und umfasst drei unterschiedliche Klimazonen. Während im Norden vier Jahreszeiten spürbar sind, herrscht im Süden ein tropisches Klima mit klarer Trennung zwischen Trocken- und Regenzeit. Zentralvietnam wiederum folgt eigenen Wetterrhythmen, insbesondere im Herbst.
Wichtig zu wissen: Regenzeit bedeutet nicht automatisch Reiseverbot. In vielen Regionen fällt der Regen kurz und heftig aus, oft am Nachmittag oder Abend. Vormittage bleiben häufig sonnig, Landschaften sind grüner und Sehenswürdigkeiten weniger überlaufen. Zudem profitieren Reisende in dieser Zeit oft von angenehmeren Temperaturen und besseren Preisen.
>>> Für weiteren Informationen lesen Sie: Klima und Jahreszeiten in Vietnam

6.2 Beste Zeit für Rundreisen
Für Rundreisen durch mehrere Regionen Vietnams gelten die Monate Februar bis April als besonders günstig. In dieser Zeit zeigt sich das Wetter landesweit vergleichsweise stabil: Die Temperaturen sind angenehm warm, extreme Hitze ist selten, und die Luftfeuchtigkeit bleibt auf einem gut erträglichen Niveau. Dadurch lassen sich sowohl kulturelle Besichtigungen als auch Naturerlebnisse ohne großen körperlichen Aufwand genießen.
Auch der Zeitraum Oktober bis Dezember kann – bei sorgfältiger Routenplanung – eine attraktive Alternative darstellen. Während sich der Süden und große Teile des Nordens bereits von ihrer besten Seite zeigen, bieten grünere Landschaften und weniger Besucher ein ruhigeres Reiseerlebnis. Wer flexibel plant, profitiert zudem von besseren Verfügbarkeiten und einer entspannteren Atmosphäre.
>>> Für weiteren Informationen lesen Sie: Wann ist die beste Reisezeit für Vietnam?
7. Häufige Fehler bei der Zeitplanung einer Vietnamreise
Fehler 1: Zu viele Orte in zu kurzer Zeit
Vietnam wirkt auf der Landkarte überschaubar, doch die tatsächlichen Distanzen werden oft unterschätzt. Wer in kurzer Zeit möglichst viele Orte besuchen möchte, verbringt einen Großteil der Reise unterwegs. Häufige Ortswechsel führen zu Stress, Zeitdruck und einem oberflächlichen Reiseerlebnis. Statt Erinnerungen bleiben oft nur Eindrücke im Schnelldurchlauf.
So vermeiden Sie diesen Fehler: Konzentrieren Sie sich bewusst auf weniger Stationen und bleiben Sie länger an einem Ort. Zwei bis drei gut ausgewählte Regionen reichen aus, um Vietnam intensiv kennenzulernen. Qualität geht hier klar vor Quantität.
Fehler 2: Entfernungen und Transferzeiten unterschätzen
Viele Reisende planen nur die Aufenthalte, nicht aber die Transfers dazwischen. Inlandsflüge sparen zwar Zeit, benötigen jedoch Check-in, Sicherheitskontrollen und Transfers zum Flughafen. Auch Zug- und Autofahrten dauern oft länger als erwartet – besonders im Stadtverkehr oder in ländlichen Regionen.
So vermeiden Sie diesen Fehler: Planen Sie Transfers realistisch ein und rechnen Sie mit halben Reisetagen. Inlandsflüge sollten gezielt eingesetzt werden, um große Distanzen zu überbrücken, nicht für kurze Strecken.
Fehler 3: Klima und körperliche Belastung ignorieren
Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und neue Eindrücke können körperlich fordernd sein. Besonders bei dicht getakteten Programmen ohne Pausen tritt schnell Erschöpfung ein. Dies betrifft nicht nur Senioren, sondern auch aktive Reisende, die ihren eigenen Energiebedarf oft unterschätzen. Längere Fahrzeiten, ungewohnte klimatische Bedingungen und die Vielzahl an Eindrücken können dazu führen, dass Konzentration und Aufnahmefähigkeit deutlich nachlassen.
So vermeiden Sie diesen Fehler: Planen Sie Besichtigungen bevorzugt am frühen Morgen oder späten Nachmittag und vermeiden Sie zu viele Programmpunkte pro Tag. Leichtere Tage zwischen intensiven Etappen geben dem Körper Zeit zur Erholung.

Fehler 4: Keine Erholungstage einplanen
Viele Reisen sind von morgens bis abends durchgeplant und lassen kaum Raum zum Durchatmen. Ohne freie Zeit fehlt jedoch die Möglichkeit, Eindrücke bewusst zu verarbeiten oder spontan auf neue Situationen zu reagieren. Statt Entspannung entsteht das Gefühl, Termine „abarbeiten“ zu müssen, und selbst schöne Orte werden nur flüchtig wahrgenommen.
So vermeiden Sie diesen Fehler: Planen Sie bewusst freie Halbtage oder ganze Tage ohne festes Programm ein. Diese Zeit kann für entspannte Spaziergänge, ein Café am Straßenrand, Wellnessangebote oder einfach zum Nichtstun genutzt werden.
Fehler 5: Nur Sehenswürdigkeiten, kein Alltag
Wer ausschließlich bekannte Highlights besucht, erlebt Vietnam häufig nur aus einer stark touristischen Perspektive. Tempel, Altstädte und berühmte Sehenswürdigkeiten vermitteln zwar wichtige historische Eindrücke, lassen jedoch wenig Raum für ein echtes Verständnis des Landes. Der wahre Charakter Vietnams zeigt sich im Alltag der Menschen: in kleinen Straßencafés, auf lokalen Märkten, in Dörfern abseits der Hauptstraßen oder in kurzen Gesprächen mit Einheimischen.
So vermeiden Sie diesen Fehler: Planen Sie bewusst Zeit für ungeplante Momente ein. Besuchen Sie lokale Märkte, bleiben Sie länger an einem Ort oder lassen Sie sich auf spontane Begegnungen ein.
Fehler 6: Reisezeit falsch einschätzen
Wer sich ausschließlich auf bekannte Highlights konzentriert, erlebt Vietnam häufig nur aus einer touristischen Perspektive und verpasst viele leise, authentische Momente des Alltags. Gleichzeitig beeinflusst die Wahl der Reisezeit nicht nur das Wetter, sondern auch das persönliche Energielevel. Sehr heiße Temperaturen oder längere Regenphasen können Besichtigungen deutlich anstrengender machen, insbesondere bei dicht getakteten Programmen.
So vermeiden Sie diesen Fehler: Passen Sie Route und Reisedauer an die Jahreszeit an. Für Rundreisen eignen sich stabile Übergangsmonate besonders gut. Gute Planung macht auch weniger ideale Reisezeiten angenehm.
Fehler 7: Zu wenig Flexibilität im Reiseplan
Ein zu starrer Reiseplan lässt keinen Raum für spontane Anpassungen und kann den Reisegenuss deutlich einschränken. Unerwartete Verzögerungen, Wetterumschwünge oder kurzfristige Änderungen im Transport sind in einem Land wie Vietnam keine Seltenheit. Ebenso entstehen unterwegs oft neue Interessen – ein Ort gefällt besser als gedacht, eine Begegnung lädt zum Verweilen ein.
So vermeiden Sie diesen Fehler: Planen Sie bewusst Pufferzeiten ein und reduzieren Sie tägliche Ortswechsel. Mehrere Übernachtungen an einem Ort schaffen Flexibilität und Ruhe.

8. FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Reisedauer in Vietnam
Reichen 10 Tage für Vietnam aus?
Zehn Tage reichen aus, um einen ersten Eindruck von Vietnam zu gewinnen, allerdings mit klaren Einschränkungen. Empfehlenswert ist es, sich auf eine Region oder maximal drei nahe beieinanderliegende Ziele zu konzentrieren. Eine kompakte Route mit wenigen Ortswechseln sorgt dafür, dass die Reise nicht hektisch wird.
Wie lange sollte man mindestens in Vietnam bleiben?
Für eine ausgewogene Reise mit Kultur, Natur und ersten Erholungsphasen empfehlen sich mindestens 12 bis 14 Tage. Dieser Zeitraum erlaubt es, mehrere Highlights zu verbinden, ohne täglich unterwegs zu sein. Die Reise wirkt dadurch entspannter und nachhaltiger.
Ist Vietnam für eine kurze Rundreise geeignet?
Grundsätzlich ja, sofern die Route realistisch geplant ist. Eine kurze Rundreise sollte gut strukturiert sein und sich auf die wichtigsten Stationen beschränken. Zu viele Ziele in kurzer Zeit führen schnell zu Stress und Zeitverlust.
Wie viel Zeit braucht man für eine entspannte Reise ohne Stress?
Eine Reisedauer von 14 bis 21 Tagen gilt als ideal für entspanntes Reisen in Vietnam. Sie ermöglicht längere Aufenthalte an einem Ort, bewusste Pausen und flexible Tagesgestaltung. Besonders für Kulturinteressierte und Senioren ist dies empfehlenswert.
Lohnt sich eine längere Reise wirklich?
Ja, eindeutig. Mehr Zeit bedeutet weniger Hektik, tiefere Einblicke in Kultur und Alltag sowie intensivere Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Eine längere Reise fühlt sich weniger wie ein Programm und mehr wie ein echtes Reiseerlebnis an.

9. Fazit – Die richtige Zeit ist die, die zu Ihnen passt
Es gibt keine allgemein „perfekte“ Reisedauer für Vietnam. Entscheidend ist, wie Sie reisen möchten und welche Erlebnisse Ihnen wichtig sind. Eine kürzere Reise vermittelt erste Eindrücke, während längere Aufenthalte mehr Tiefe, Ruhe und persönliche Begegnungen ermöglichen.
Vietnam ist kein Land für Eile – seine Kultur, Geschichte und Landschaft entfalten ihre Wirkung am besten in einem ausgewogenen Tempo. Wer bewusst plant, weniger Orte auswählt und ausreichend Zeit einräumt, reist entspannter und nimmt nachhaltigere Eindrücke mit nach Hause. Letztlich ist die beste Reisedauer diejenige, die zu Ihren Erwartungen, Ihrem Rhythmus und Ihrer Vorstellung von einer gelungenen Reise passt.
Wenn Sie unsicher sind, wie viel Zeit für Ihre Vietnamreise ideal ist, beraten wir Sie gerne individuell und unverbindlich.
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