Tay-Phuong-Pagode in Hanoi: ein Juwel buddhistischer Kunst und ein Schatz der Spiritualität
Tay-Phuong-Pagode: Hanois schönste buddhistische Pagode entdecken
Versteckt auf einem ruhigen Hügel westlich von Hanoi liegt die Tay-Phuong-Pagode – eines der beeindruckendsten spirituellen und kulturellen Bauwerke Nordvietnams. Umgeben von alten Bäumen und friedlicher Landschaft begeistert die Pagode mit ihrer einzigartigen Holzarchitektur, kunstvoll geschnitzten Buddha-Statuen und einer besonderen Atmosphäre voller Ruhe und Spiritualität. Anders als viele bekannte Sehenswürdigkeiten in Hanoi wirkt dieser Ort authentisch und kaum überlaufen.
Für Kulturreisende, Fotografen und alle, die Vietnam abseits klassischer Touristenpfade entdecken möchten, ist die Tay-Phuong-Pagode ein echter Geheimtipp und ein faszinierender Einblick in die buddhistische Tradition Vietnams.

Geschichte und Legenden der Tay-Phuong-Pagode
Die Tay-Phuong-Pagode zählt zu den ältesten und faszinierendsten buddhistischen Tempelanlagen in der Umgebung von Hanoi. Ihre Geschichte verbindet spirituelle Traditionen, historische Ereignisse und geheimnisvolle Legenden miteinander und macht sie zu einem besonderen Ziel für Kulturreisende in Vietnam.
Einer alten Überlieferung zufolge entstand die Pagode während der frühen Verbreitung des Buddhismus in Nordvietnam. Eine weitere Legende erzählt von Gao Pian, einem Militärgouverneur der Tang-Dynastie im 9. Jahrhundert, der einst in Vietnam herrschte. Der Erzählung nach ließ er an diesem Ort ein religiöses Bauwerk errichten, um spirituelle Kräfte zu kontrollieren. Bis heute verleihen diese Geschichten der Pagode eine geheimnisvolle und beinahe mystische Atmosphäre.
Historisch nachweisbar sind die ersten Spuren der Tay-Phuong-Pagode seit dem 16. Jahrhundert unter der Herrschaft von Mac Phuc Nguyen (1547–1561). Während der Le-Dynastie wurde die Anlage erheblich erweitert: Im Jahr 1632 entstanden zusätzliche Hallen, Innenhöfe und Korridore, die den Tempel zu einem bedeutenden buddhistischen Zentrum Nordvietnams machten. Zwischen 1657 und 1682 ließ Lord Trinh Tac die ursprüngliche Anlage neu errichten und um monumentale Eingangstore ergänzen. Eine umfassende Restaurierung erfolgte schließlich 1794 während der Tay-Son-Dynastie. Dabei erhielt der Tempel den Namen „Tây Phương Cổ Tự“ – „Alte Tay-Phuong-Pagode“.
Besonders bemerkenswert: Die einzigartige Architektur aus dem 18. Jahrhundert ist bis heute nahezu vollständig erhalten geblieben und macht die Pagode heute zu einem der schönsten historischen Tempel Vietnams.

Architektonische Highlights der Tay-Phuong-Pagode
Die Tay-Phuong-Pagode zählt zu den beeindruckendsten buddhistischen Bauwerken Vietnams und gilt als echtes Highlight für Kulturreisende rund um Hanoi. Der Tempelkomplex liegt auf dem Cau-Lau-Berg westlich der Hauptstadt und vereint traditionelle vietnamesische Holzarchitektur, spirituelle Symbolik und jahrhundertealte Kunst auf einzigartige Weise.
Der Weg durch die Anlage führt Schritt für Schritt tiefer in die buddhistische Welt Vietnams – von alten Toren und moosbedeckten Steinstufen bis hin zu kunstvollen Hallen voller historischer Buddha-Statuen.
1. Das untere Drei-Eingänge-Tor (Tam Quan Hạ)
Der Besuch der Tay-Phuong-Pagode beginnt am unteren Drei-Eingänge-Tor, einem typischen Element traditioneller buddhistischer Architektur in Vietnam. Das Tor besitzt drei Eingänge, wobei der mittlere den wichtigsten Zugang darstellt. Im Buddhismus symbolisieren diese drei Wege unterschiedliche philosophische Sichtweisen:
- Hữu Quan steht für die sichtbare und vergängliche Welt,
- Không Quan symbolisiert Leere und Vergänglichkeit,
- Trung Quan repräsentiert Harmonie und den mittleren Weg.
Schon beim Betreten spüren Besucher die ruhige und spirituelle Atmosphäre dieses besonderen Ortes nahe Hanoi.
2. Die antiken Lateritstufen
Hinter dem ersten Tor führen fast 240 historische Lateritstufen hinauf zur Hauptpagode. Die moosbedeckten Steine, alten Bäume und die friedliche Umgebung verleihen dem Aufstieg eine beinahe mystische Stimmung.
Besonders am frühen Morgen oder späten Nachmittag entsteht hier eine außergewöhnlich fotogene Atmosphäre. Viele Reisende zählen diesen Weg zu den schönsten spirituellen Aufstiegen in Nordvietnam. Trotz der Höhe ist der Weg angenehm begehbar und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
3. Oberes Drei-Eingänge-Tor (Tam Quan Thượng)
Am Ende der Steintreppe erreichen Sie das obere Drei-Eingänge-Tor direkt vor dem Haupthof der Pagode. Das traditionelle Holzdach, die geschwungenen Linien und die alten Ziegel verleihen dem Bauwerk einen besonders authentischen Charakter. In die Säulen sind poetische buddhistische Verse eingraviert, die an die Geburt Buddhas erinnern. Der Legende nach entstanden bei jedem seiner ersten sieben Schritte goldene Lotusblumen.
In die Säulen sind zwei poetische Zeilen eingraviert:
„Sieben goldene Lotusblumen wiegen seine heiligen Schritte;
Dreitausend Welten heißen den Tathāgata willkommen.“
Diese Verse erinnern an ein zentrales Ereignis in der buddhistischen Geschichte – die Geburt Buddhas. Der Legende nach machte er bei seiner Geburt sieben Schritte, und mit jedem Schritt erblühte ein Lotus unter seinen Füßen. Beim siebten Schritt richtete er eine Hand zum Himmel und die andere zur Erde und verkündete: „Über und unter den Himmeln bin ich allein der Geehrte.“

4. Schrein der Berggottheit
Links der Hauptpagode befindet sich der kleine Schrein der Berggottheit – ein ruhiger und oft übersehener Teil der Anlage. Der Schrein ist sowohl dem Berggeist als auch Đức Ông, dem Schutzpatron vieler vietnamesischer Pagoden, gewidmet.
Mit seiner traditionellen Holzarchitektur und dem einfachen Ziegeldach fügt sich das Gebäude harmonisch in die natürliche Umgebung ein. Besonders die stille Atmosphäre macht diesen Ort ideal für Besucher, die spirituelle Ruhe abseits größerer Touristengruppen suchen.
5. Hauptpagode
Die Hauptpagode bildet das spirituelle Zentrum des gesamten Komplexes und zählt zu den schönsten Beispielen traditioneller Tempelarchitektur in Vietnam. Der Bau folgt dem klassischen I-förmigen Grundriss und besteht aus drei miteinander verbundenen Hallen: der Vorderen Halle (Tiền Đường), der Mittleren Halle (Trung Đường) und der Oberen Halle (Thượng Điện).
Die dunklen Holzbalken, kunstvollen Dächer und historischen Buddha-Statuen schaffen eine beeindruckende Atmosphäre voller Geschichte und Spiritualität.
5.1 Tiền Đường (Vordere Halle)
Die Vordere Halle beeindruckt durch ihre traditionelle Holzbauweise mit zweistufigen Dächern im sogenannten Chồng-Diêm-Stil. Geschwungene Dachlinien, unverputzte Ziegelwände und alte Holztüren verleihen dem Gebäude seinen authentischen Charakter. Besonders faszinierend ist das Zusammenspiel aus Licht, Schatten und dunklem Holz, das im Inneren eine ruhige und beinahe meditative Stimmung erzeugt.

5.2 Trung Đường (Mittlere Halle)
Die Mittlere Halle ist schmaler und höher als die Vordere und die Obere Halle. Jeder Teil hat ein zweistufiges Dach im Chồng-Diêm-Stil (Stapeldach). Die Holzsäulen ruhen auf grünen Steinsockeln mit Lotusblütenmotiven. Diese Halle ist dem Schneeberg-Buddha (Phật Tuyết Sơn) gewidmet, einer Statue von Siddhartha Gautama, bevor er durch große Enthaltsamkeit die Erleuchtung erlangte.
5.3 Thượng Điện (Obere Halle)
Die Obere Halle beherbergt zahlreiche wertvolle Buddha-Statuen und gilt als spiritueller Höhepunkt der gesamten Anlage. Besonders bekannt sind die kunstvoll geschnitzten Arhat-Figuren (La Han), die als Meisterwerke vietnamesischer Holzbildhauerei gelten.
Jede Statue besitzt einen individuellen Gesichtsausdruck und erzählt symbolisch von menschlichen Emotionen, inneren Konflikten und spiritueller Entwicklung. Zusätzlich befinden sich hier die „Zehn Könige der Hölle“, die in der buddhistischen Tradition moralische Lehren vermitteln und zu einem tugendhaften Leben inspirieren sollen.
6. Ahnenhalle – Muttergöttinhalle – Gästehalle
Neben der Hauptpagode gehören auch die Ahnenhalle, die Muttergöttinhalle und die Gästehalle zum architektonischen Ensemble der Tay-Phuong-Pagode.
Die Ahnenhalle ("Nhà Tổ") ist buddhistischen Patriarchen gewidmet, während die Muttergöttinhalle ("Nhà Mẫu") Elemente vietnamesischer Volksreligion integriert. Diese Kombination zeigt eindrucksvoll, wie eng Buddhismus und traditionelle Spiritualität in Vietnam miteinander verbunden sind.
Die Gästehalle ("Nhà Khách") wurde zwar restauriert, orientiert sich jedoch weiterhin an der ursprünglichen traditionellen Architektur und fügt sich harmonisch in das historische Gesamtbild der Pagode ein.

Tay-Phuong-Pagode – „Museum buddhistischer Statuen“
Neben ihrer einzigartigen Architektur wird die Tây-Phuong-Pagode oft als Vietnams „Museum buddhistischer Statuen“ bezeichnet. Ein Besuch dieser spirituellen Stätte während Ihrer Hanoi-Reise bietet die Gelegenheit, die Holzstatuen, darunter kunstvoll lackierte und vergoldete, zu bewundern, die als Meisterwerke der vietnamesischen Bildhauerei gelten. Zu den Highlights zählen:
Die Acht Vajra-Krieger (Bát Bộ Kim Cương)
Die Acht Vajra-Krieger (Bát Bộ Kim Cương) zählen zu den eindrucksvollsten Kunstwerken der Tay-Phuong-Pagode. Jede etwa drei Meter hohe Statue verkörpert Schutz, Stärke und spirituelle Entschlossenheit. Trotz ihrer kraftvollen Erscheinung strahlen die Figuren Würde und innere Ruhe aus. Aus sorgfältig bearbeitetem Holz gefertigt und kunstvoll zusammengesetzt, gelten sie als herausragende Meisterwerke traditioneller vietnamesischer Bildhauerkunst des 18. Jahrhunderts.
Die Drei Buddha-Statuen (Tam Thế Phật)
Diese drei meditierenden Figuren stammen aus dem 17. Jahrhundert und repräsentieren das vergangene, gegenwärtige und zukünftige Leben Buddhas. In würdevoller Sitzhaltung und mit ruhigem, erhabenem Gesichtsausdruck verkörpern sie zeitlose Gelassenheit und spirituelle Vollkommenheit.
Die fein gearbeiteten Holzskulpturen sind kunstvoll lackiert und vergoldet und gelten als herausragende Meisterwerke traditioneller vietnamesischer Bildhauerkunst.
Der Maitreya-Buddha (Phật Di Lặc)
Mit seiner rundlichen Gestalt, dem entblößten Bauch und dem heiteren, offenen Lächeln symbolisiert er Glück, Wohlstand und innere Zufriedenheit. In der buddhistischen Tradition gilt Maitreya als der Buddha der Zukunft, der Hoffnung und Erneuerung bringt. Seine Figur strahlt Optimismus aus und erinnert Besucher daran, Mitgefühl, Großzügigkeit und Lebensfreude in den Alltag zu integrieren.
Die 18 Arhats (18 Vị La Hán)
Diese im 18. Jahrhundert geschaffene Gruppe ist ein seltenes und wertvolles Beispiel antiker vietnamesischer Skulptur. Jeder Arhat ist mit einer einzigartigen Haltung und einem einzigartigen Ausdruck dargestellt, die individuelle Kämpfe und Emotionen repräsentieren.

Spirituelle und kulturelle Erlebnisse in der Tay-Phuong-Pagode
Die Tay-Phuong-Pagode gehört zu den faszinierendsten spirituellen Orten rund um Hanoi. Anders als viele bekannte Sehenswürdigkeiten wirkt dieser Tempel ruhig, authentisch und beinahe verborgen zwischen alten Bäumen und sanften Hügeln westlich der Hauptstadt. Ein Besuch hier bedeutet nicht nur, historische Architektur zu entdecken, sondern auch die besondere Atmosphäre buddhistischer Kultur in Vietnam intensiv zu erleben.
1. Den spirituellen Alltag vietnamesischer Buddhisten erleben
Die Tay-Phuong-Pagode ist bis heute ein aktiver buddhistischer Tempel und ein wichtiger spiritueller Ort für viele Einheimische. Bereits am frühen Morgen kommen Gläubige hierher, um Räucherstäbchen anzuzünden, leise Gebete zu sprechen oder Opfergaben darzubringen.
Besucher erleben hier keine inszenierte Touristenattraktion, sondern authentischen buddhistischen Alltag. Das sanfte Läuten der Glocken, der Duft von Weihrauch und die ruhige Stimmung in den alten Holzhallen schaffen eine Atmosphäre tiefer Gelassenheit. Viele Reisende berichten, dass gerade diese ruhige Spiritualität den Besuch besonders eindrucksvoll macht.
2. Um Frieden, Gesundheit und Glück beten
Mit ihrer jahrhundertealten Geschichte gilt die Tay-Phuong-Pagode als eine der heiligsten Pagoden Nordvietnams. Viele Menschen besuchen den Tempel, um für Gesundheit, familiäres Glück, Erfolg oder inneren Frieden zu beten. Besonders während des vietnamesischen Neujahrs oder an Vollmondtagen herrscht hier eine feierliche und spirituelle Atmosphäre.
Auch internationale Besucher können Räucherstäbchen entzünden oder einfach einen stillen Moment in den Tempelhallen verbringen. Die friedliche Umgebung lädt dazu ein, für kurze Zeit dem hektischen Alltag zu entkommen und bewusst zur Ruhe zu kommen.
3. Die besondere Atmosphäre der alten Holzarchitektur spüren
Eines der eindrucksvollsten Erlebnisse in der Tay-Phuong-Pagode ist die einzigartige Atmosphäre der jahrhundertealten Holzgebäude. Dunkle Holzbalken, kunstvoll geschnitzte Dächer und warme Lichtstrahlen schaffen ein beinahe mystisches Ambiente.
Besonders im Inneren der Haupthallen wirkt die Zeit wie stehen geblieben. Die alten Buddha-Statuen, die feinen Holzschnitzereien und das gedämpfte Licht vermitteln einen intensiven Eindruck traditioneller buddhistischer Tempelkultur in Vietnam.
4. Der Aufstieg über die moosbedeckten Lateritstufen
Schon der Weg zur Pagode gehört zu den besonderen Erlebnissen des Besuchs. Fast 240 alte Lateritstufen führen hinauf zum Tempelkomplex auf dem Cau-Lau-Berg. Die mit Moos bedeckten Steine, alten Bäume und die ruhige Umgebung verleihen dem Aufstieg eine fast meditative Stimmung.
Während man langsam höher steigt, wird der Lärm der Stadt immer leiser. Stattdessen hört man Vogelstimmen, Wind in den Bäumen und gelegentlich Tempelglocken aus der Ferne. Besonders am frühen Morgen wirkt die Landschaft mit leichtem Nebel und weichem Licht besonders stimmungsvoll.
5. Wunderschöne Fotomotive entdecken
Die Tay-Phuong-Pagode zählt zu den fotogensten Tempelanlagen rund um Hanoi. Historische Dächer, antike Steintreppen, rote Räucherstäbchen und kunstvolle Buddha-Statuen bieten unzählige beeindruckende Fotomotive. Besonders beliebt sind Aufnahmen:
- auf den alten Lateritstufen,
- vor den traditionellen Holzdächern,
- im sanften Morgenlicht,
- oder mit Blick über die grüne Landschaft Nordvietnams.
Im Vergleich zu bekannteren Sehenswürdigkeiten in Hanoi ist die Atmosphäre hier deutlich ruhiger, wodurch authentische und stimmungsvolle Reisefotos entstehen.
6. Das Tay-Phuong-Pagodenfest erleben
Ein besonderes kulturelles Highlight ist das Tay-Phuong-Pagodenfest, das jedes Jahr vom 6. bis 10. Tag des dritten Mondmonats stattfindet. Während dieser Zeit verwandelt sich die sonst stille Pagode in einen lebendigen Ort voller Farben, Musik und buddhistischer Zeremonien.
Gläubige aus vielen Teilen Nordvietnams kommen hierher, um zu beten, Räucheropfer darzubringen und traditionelle Rituale zu feiern. Trommeln, traditionelle Musik, festliche Kleidung und regionale Spezialitäten schaffen eine einzigartige Atmosphäre.
7. Momente der Ruhe fernab des Massentourismus
Im Gegensatz zu vielen bekannten Tempeln in Hanoi bleibt die Tay-Phuong-Pagode vergleichsweise ruhig und wenig touristisch. Gerade diese entspannte Atmosphäre macht den Ort für viele Besucher besonders attraktiv.
Zwischen alten Bäumen, historischen Hallen und friedlichen Innenhöfen entsteht ein Gefühl von Entschleunigung und innerer Ruhe. Viele Reisende kombinieren den Besuch der Pagode mit einem Ausflug in die ländliche Umgebung westlich von Hanoi oder mit dem alten Dorf Duong Lam.

Reisetipps für den Besuch der Tay Phuong Pagode
1. Beste Reisezeit
Die beste Zeit für einen Besuch der Tay-Phuong-Pagode ist das jährliche Fest, das vom 6. bis 10. Tag des dritten Mondmonats stattfindet. Sie können die Pagode aber auch zu jeder anderen Jahreszeit besuchen, um die friedliche Atmosphäre zu genießen und die einzigartige Architektur dieser alten Pagode zu bewundern.
2. Anreise von Hanoi
Die Tay-Phuong-Pagode liegt etwa 40 Kilometer westlich von Hanoi. Die Anfahrt ist relativ bequem und einfach. Besucher können zwischen folgenden Verkehrsmitteln wählen:
2.1 Mit dem privaten Fahrzeug
Von Hanoi aus nehmen Sie die Straße Tran Duy Hung – Thang Long Boulevard. An der Kreuzung Thang Long Boulevard – Thach That – Quoc Oai biegen Sie links in Richtung Quoc Oai ab. Biegen Sie dann rechts ab und fahren Sie etwa 5 km weiter. An der Kreuzung Thach Xa sehen Sie ein Schild zur Tay Phuong Pagode. Biegen Sie dort links ab und fahren Sie weitere 4–5 km bis zum Pagodentor.
2.2 Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Nehmen Sie die Buslinie 89, die vom Busbahnhof Yen Nghia abfährt, durch Thach That zum Busbahnhof Son Tay fährt. Steigen Sie an der Haltestelle Tay Phuong Pagode aus.
3. Eintrittspreise
Der Eintritt zur Tay-Phuong-Pagode beträgt 10.000 VND pro Person und gilt sowohl für inländische als auch für internationale Besucher (ohne Parkgebühren). Zu besonderen Anlässen wie dem Vietnamesischen Kulturerbetag (23. November) und während der Neujahrsfeiertage am 30., 1., 2. und 3. Tag des Tet-Festes ist der Eintritt frei.

4. Vorbereitung
Die Tay-Phuong-Pagode ist ein heiliger Ort. Besuchern wird daher empfohlen, auffällige oder unangemessene Kleidung zu vermeiden, da diese die feierliche Atmosphäre beeinträchtigen könnte.
- Tragen Sie bequemes Schuhwerk: Stellen Sie sich auf einen moderaten Aufstieg ein, da Sie viele Steinstufen erklimmen müssen, um zur Hauptpagode zu gelangen. Turnschuhe oder bequeme Wanderschuhe werden dringend empfohlen.
- Sicheres Räuchern: Wenn Sie Opfergaben darbringen oder Räucherwerk anzünden möchten, tun Sie dies bitte am Räuchergefäß im Freien. Diese Vorsichtsmaßnahme trägt dazu bei, Brandgefahr zu vermeiden, da die Pagode größtenteils aus Holz besteht.
- Vorsicht bei Festen: Bei großen Festen, insbesondere beim Tay Phuong Pagodenfest, versammeln sich hier große Menschenmengen aus dem ganzen Land. Um Diebstahl zu vermeiden, bewahren Sie Ihre persönlichen Gegenstände sicher auf und bleiben Sie wachsam.
Welche Orte lassen sich mit dieser heiligen Stätte verbinden?
Die Tay-Phuong-Pagode in Hanoi befindet sich in einer Gegend mit reichem spirituellem und ländlichem Erbe. Sie eignet sich daher hervorragend für eine Tages- oder Halbtagestour. Hier einige Vorschläge:
- Die Chua-Thay-Pagode: Nur 5 Kilometer entfernt bildet sie ein untrennbares Duo mit Tay Phuong. Erbaut am Fuße des Thay-Berges, ist sie dem Mönch Tu Dao Hanh gewidmet, einer bedeutenden Persönlichkeit des vietnamesischen Buddhismus. Ihre überdachte Holzbrücke und ihr Wasserpuppentheater sind einen Besuch wert.
- Die Handwerksdörfer Chang Son und Thach Xa: Chang Son ist bekannt für seine Holzschnitzereien, während Thach Xa für die Herstellung von traditionellem Spielzeug und Bambuslaternen bekannt ist. Eine großartige Möglichkeit, lokales Handwerk in Aktion zu erleben.
- Landschaft Son Tay oder Zitadelle Duong Lam: Etwa zwanzig Kilometer entfernt liegt die Zitadelle Duong Lam, ein altes Dorf, das zum nationalen Erbe erklärt wurde und jahrhundertealte Häuser und gepflasterte Straßen beherbergt. Perfekt, um einen Tag voller Spiritualität und Tradition abzurunden.
- Ba Vi Berg: Weiter nördlich bietet der Ba Vi Nationalpark Wanderwege, einen Gipfeltempel und spektakuläre Ausblicke. Er ist ideal, wenn Sie Ihren Ausflug mit einem Hauch von Natur und frischer Luft verlängern möchten.

Fazit: Ein Juwel buddhistischer Kunst und Schatz der Spiritualität
Die alte Architektur der Tay-Phuong-Pagode thront auf einem hohen Hügel und ist von Moos überzogen. Dennoch ist jeder Besuch der Tay-Phuong-Pagode in Thach That – ob zum Genießen der Landschaft, zur Verehrung Buddhas oder zum Bewundern der kostbaren Statuen – für viele Besucher ein unvergessliches Erlebnis. Wenn Sie Zeit haben, sollten Sie diesen Ort unbedingt besuchen und die Ruhe, Gelassenheit und Entspannung spüren, die er der Seele schenkt.
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