Ha Giang Loop mit dem Auto – Die schönste Rundreise durch Nordvietnam
Die Ha-Giang-Loop mit dem Auto
Die Ha-Giang-Loop ist die bekannteste Rundstrecke im Norden Vietnams, vor allem bei Motorradfahrern beliebt. Doch auch mit dem Auto lässt sich diese wilde und authentische Region wunderbar entdecken – komfortabel, sicher und in aller Ruhe.
Ganz im Norden Vietnams, an der Grenze zu China, liegt die Provinz Ha Giang – noch wenig bekannt, abgesehen von einigen neugierigen Motorradfahrern und Wanderern. Sie haben keinen internationalen Führerschein oder der Gedanke an eine Motorradtour bereitet Ihnen Unbehagen? Dann lesen Sie weiter – und genießen Sie dennoch die prachtvollen Landschaften und die Begegnungen mit den herzlichen Dorfbewohnern!

1. Beste Reisezeit für Ha Giang
Ha Giang zählt zu den faszinierendsten Reisezielen Nordvietnams und kann grundsätzlich das ganze Jahr über besucht werden. Jede Jahreszeit verleiht der Bergregion jedoch ihren ganz eigenen Charakter – von blühenden Tälern über smaragdgrüne Reisterrassen bis hin zu goldenen Erntefeldern oder mystischen Nebellandschaften.
Januar bis März – Blütenzeit & friedliche Berglandschaften
Von Januar bis März zeigt sich Ha Giang von seiner romantischsten Seite. Die Berghänge und kleinen Dörfer werden von rosa Pfirsichblüten, weißen Pflaumenblüten und gelben Senffeldern geschmückt. Zwischen den grauen Kalksteinbergen entstehen traumhafte Farbkontraste, die besonders bei Sonnenaufgang eine fast märchenhafte Atmosphäre schaffen.
Das Klima ist angenehm kühl und ideal für Motorradtouren, Wanderungen und Fotografie. Gleichzeitig ist dies eine ruhigere Reisezeit ohne große Touristenmengen, wodurch man das authentische Leben der ethnischen Minderheiten besonders intensiv erleben kann. In den frühen Morgenstunden ziehen oft Nebelschwaden durch die Täler und verleihen dem Ha Giang Loop eine geheimnisvolle Stimmung.
Tipp: Warme Kleidung für die Abende mitnehmen – in höheren Bergregionen können die Temperaturen überraschend kühl werden.
April bis Mai – Angenehme Temperaturen & sattes Grün
Im Frühling erwacht die Natur in Ha Giang vollständig zum Leben. Die Temperaturen steigen langsam an, während die Berge in kräftigem Grün leuchten. Diese Monate gelten als hervorragende Reisezeit für Trekkingtouren und den berühmten Ha Giang Loop mit dem Motorrad.
Viele Reisfelder werden nun vorbereitet und bepflanzt. Kleine Dörfer wirken besonders lebendig, da überall gearbeitet wird. Gleichzeitig sind Straßen und Wege meist trocken und angenehm zu befahren.

Juni und Juli – Die faszinierende Wassersaison
Während der Regenzeit verwandeln sich die Reisterrassen in riesige Spiegel, die Himmel, Wolken und Berge reflektieren. Dieses Naturphänomen gehört zu den spektakulärsten Landschaftsbildern Nordvietnams. Überall arbeiten Bauern auf den Feldern, Wasserbüffel ziehen durch den Schlamm und die Täler wirken lebendig und ursprünglich.
Die Landschaft erscheint jetzt besonders grün und intensiv. Gleichzeitig kann es jedoch zu starken Regenschauern, Nebel oder rutschigen Straßen kommen – vor allem in abgelegenen Bergregionen.
Trotz des wechselhaften Wetters schätzen viele Fotograf:innen gerade diese dramatische Stimmung mit Nebel, Regenwolken und spiegelnden Reisfeldern.
Wichtig: Bei Motorradtouren sollte man vorsichtig fahren, da Straßen teilweise nass oder rutschig sein können.
August bis September – Grüne Täler & Beginn der goldenen Saison
Im Spätsommer erreichen die Reisterrassen von Ha Giang ihre intensivste grüne Farbe. Die Landschaft wirkt jetzt besonders üppig, frisch und beinahe surreal: endlose Terrassenfelder ziehen sich wie smaragdgrüne Wellen über die Berghänge, während Nebelschwaden am frühen Morgen durch die Täler gleiten. Kleine Dörfer der Hmong, Dao oder Tay liegen eingebettet zwischen Reisfeldern und schaffen eine idyllische Atmosphäre fernab des Massentourismus.
Gegen Ende September beginnt langsam die berühmte Erntezeit. Die ersten Felder färben sich goldgelb und erzeugen spektakuläre Kontraste zwischen Grün- und Goldtönen. Gerade diese Übergangszeit gilt bei vielen Fotograf:innen und Naturreisenden als besonders reizvoll, da sie zwei Gesichter Ha Giangs gleichzeitig zeigt.
Ende September bis Anfang Oktober – Die goldene Erntezeit
Ende September bis Anfang Oktober erlebt Ha Giang seine wohl eindrucksvollste Jahreszeit. Die Reisterrassen leuchten nun in intensiven Goldtönen und verwandeln die gesamte Berglandschaft in ein riesiges Naturgemälde. Besonders bei Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang entsteht ein magisches Lichtspiel, wenn die warmen Sonnenstrahlen die Terrassenfelder in Gold, Kupfer und Orange tauchen.
In den Dörfern beginnt jetzt die traditionelle Reisernte. Überall sieht man Familien bei der Feldarbeit, Wasserbüffel auf schmalen Wegen und Bauern in farbenfroher ethnischer Kleidung. Die Atmosphäre wirkt lebendig, authentisch und zugleich friedlich.
Tipp: Unterkünfte frühzeitig reservieren – die Erntezeit zählt zur beliebtesten Saison in Ha Giang.

November – Das berühmte Buchweizenblüten-Festival
Im November verwandelt sich das Dong-Van-Karstplateau in ein Meer aus rosa, weißen und violetten Buchweizenblüten. Diese zarten Blumen bedecken ganze Berghänge und bilden einen faszinierenden Kontrast zu den schroffen Kalksteinfelsen.
Besonders bekannt ist das jährliche Buchweizenblüten-Festival, das zahlreiche Besucher:innen nach Ha Giang zieht. Neben den beeindruckenden Landschaften können Reisende traditionelle Tänze, Märkte und die Kultur der ethnischen Minderheiten erleben. Die Temperaturen werden nun deutlich kühler, die Luft klarer und die Sicht auf die Berglandschaften besonders spektakulär.
Dezember – Winterstimmung & gelbe Rapsfelder
Der Winter bringt eine völlig andere Atmosphäre nach Ha Giang. Die Luft ist frisch und klar, morgens liegen oft Nebelschwaden über den Tälern, während gelbe Rapsfelder die Landschaft aufleuchten lassen.
In höheren Regionen rund um Dong Van oder Meo Vac können die Temperaturen nachts stark sinken. An besonders kalten Tagen ist sogar leichter Schnee möglich – ein seltenes und faszinierendes Naturschauspiel in Vietnam. Gerade die Kombination aus Nebel, winterlicher Ruhe und dramatischen Berglandschaften verleiht dem Ha Giang Loop in dieser Jahreszeit eine fast mystische Stimmung.
2. Mit dem Auto unterwegs – unsere Tipps für eine sichere und komfortable Reise durch Ha Giang
Eine Reise mit dem Auto gehört zu den angenehmsten Möglichkeiten, den berühmten Ha Giang Loop und die spektakulären Berglandschaften Nordvietnams zu entdecken. Besonders für Paare, Familien oder Reisende, die Wert auf Komfort, Sicherheit und Flexibilität legen, ist ein Privatwagen mit Fahrer eine ausgezeichnete Wahl.
Nur wenige Fahrer in der Region sprechen Englisch oder Deutsch. Deshalb empfiehlt es sich, zusätzlich einen lokalen Guide oder Übersetzer einzuplanen – besonders dann, wenn Sie tiefer in die Kultur der ethnischen Minderheiten eintauchen möchten. Ein Fahrer konzentriert sich auf die sichere Fahrt, während ein Reiseleiter interessante Hintergrundinformationen zu Landschaften, Traditionen und lokalen Märkten vermittelt.
Ein weiterer Vorteil: Reisen Sie zu zweit oder in einer kleinen Gruppe, ist ein Privatwagen oft überraschend preiswert. Die Kosten liegen häufig nur wenig über mehreren gemieteten Motorrädern, bieten jedoch deutlich mehr Komfort – besonders bei Regen, Nebel oder langen Fahrstrecken. Zudem bleibt mehr Zeit, die Landschaft entspannt zu genießen und spektakuläre Fotostopps entlang des Ha Giang Loops einzulegen.

3. Die Highlights der Ha-Giang-Loop
Die Rundstrecke umfasst etwa 350 Kilometer und führt über spektakuläre Bergstraßen. Planen Sie mindestens vier Tage ein, um die Region und ihre Menschen in Ruhe zu erleben. Zu den Höhepunkten des Ha Giang Loop zählen eindrucksvolle Naturwunder und kulturelle Begegnungen, die jeden Reisenden begeistern:
Quan-Ba-Pass und das „Tor des Himmels“ – Panoramablicke über die Berge Ha Giangs
Der Quan-Ba-Pass zählt zu den ersten landschaftlichen Höhepunkten auf dem berühmten Ha Giang Loop. Nach zahlreichen kurvenreichen Straßen öffnet sich plötzlich das sogenannte „Tor des Himmels“ – ein spektakulärer Aussichtspunkt auf über 1.500 Metern Höhe.
Besonders am frühen Morgen ziehen Nebelschwaden durch die Berglandschaft und verleihen der Region eine fast mystische Atmosphäre. Kleine Cafés entlang der Strecke laden dazu ein, bei vietnamesischem Kaffee die Aussicht zu genießen und erste Eindrücke der wilden Schönheit Nordvietnams auf sich wirken zu lassen.
Dong-Van-Karstplateau – Ein Naturwunder aus Stein und Geschichte
Das Dong-Van-Karstplateau gehört zu den beeindruckendsten Landschaften Vietnams und wurde als UNESCO Global Geopark ausgezeichnet. Die Region begeistert mit dramatischen Kalksteinformationen, tiefen Schluchten, schroffen Bergketten und uralten Tälern, die sich über Millionen Jahre geformt haben.
Zwischen den Felsen liegen kleine Dörfer ethnischer Minderheiten wie der Hmong, Dao oder Lo Lo, deren traditionelle Lebensweise bis heute erhalten geblieben ist. Besonders eindrucksvoll sind die traditionellen Lehmhäuser, lokale Märkte und abgelegenen Bergpfade, die einen authentischen Einblick in das Leben Nordvietnams ermöglichen.

Die Dörfer Lung Tam und Du Gia – Authentisches Leben der Bergvölker
Lung Tam ist besonders bekannt für seine jahrhundertealte Textilkunst. In kleinen Werkstätten stellen Frauen der Hmong-Minderheit auf traditionelle Weise handgewebte Stoffe aus Hanf her und färben sie mit natürlichen Indigo-Farben. Besucher können den gesamten Herstellungsprozess beobachten und mehr über die kulturelle Bedeutung dieser Handwerkskunst erfahren.
Du Gia hingegen begeistert mit seiner ruhigen, natürlichen Atmosphäre. Das Dorf liegt eingebettet zwischen grünen Bergen, Reisfeldern und kleinen Flüssen. Hier scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Viele Reisende übernachten in traditionellen Homestays, essen gemeinsam mit lokalen Familien und erleben die berühmte Gastfreundschaft Nordvietnams hautnah.
Besonders beliebt sind Spaziergänge durch die Reisfelder, kleine Wasserfälle in der Umgebung und entspannte Abende am Lagerfeuer mit regionalen Spezialitäten.
Ma-Pi-Leng-Pass – Der spektakulärste Gebirgspass Vietnams
Der legendäre Ma-Pi-Leng-Pass gilt als einer der schönsten und dramatischsten Gebirgspässe Südostasiens. Die schmale Straße schlängelt sich spektakulär entlang steiler Felswände und bietet einige der beeindruckendsten Ausblicke des gesamten Ha Giang Loops.
Tief unten windet sich der smaragdgrüne Nho-Que-Fluss durch die gigantische Tu-San-Schlucht – die tiefste Schlucht Vietnams. Besonders bei gutem Wetter entsteht ein überwältigendes Panorama aus Kalksteinbergen, Wolken, Flüssen und endlosen Tälern. Entlang des Passes gibt es mehrere Aussichtspunkte, an denen Reisende anhalten können, um Fotos zu machen oder einfach die Stille der Berge zu genießen.
Ein besonderes Erlebnis ist außerdem eine Bootsfahrt auf dem Nho-Que-Fluss, bei der man die gigantischen Felswände aus nächster Nähe bestaunen kann. Gerade bei Sonnenaufgang oder spätem Nachmittagslicht wirkt die Landschaft beinahe surreal und gehört zu den unvergesslichsten Naturerlebnissen Vietnams.

Ethnische Minderheiten entlang der Strecke – Begegnungen mit den Kulturen Nordvietnams
Entlang des berühmten Ha Giang Loops begegnen Reisende nicht nur spektakulären Berglandschaften, sondern auch einer beeindruckenden kulturellen Vielfalt. In der Provinz Ha Giang leben insgesamt 17 ethnische Minderheiten, darunter Hmong, Dao, Tay, Lolo und San Diu. Jede Volksgruppe bewahrt bis heute ihre eigene Sprache, traditionelle Kleidung, Musik und jahrhundertealte Bräuche.
Wer durch die kleinen Dörfer reist, erlebt das authentische Alltagsleben hautnah: Frauen weben Stoffe vor ihren Häusern, Kinder spielen zwischen Maisfeldern und Wasserbüffeln, während auf den lokalen Märkten gehandelt, gekocht und gelacht wird.
Besonders bekannt sind traditionelle Feste wie das Feuertanzfest der Pa Then im Herbst oder die spirituelle Regenzeremonie der Lolo, bei denen uralte Rituale, Musik und Tänze bis heute lebendig geblieben sind.
Tipp: Planen Sie Ihre Reise möglichst so, dass sie mit einem lokalen Wochenmarkt zusammenfällt – etwa in Dong Van, Meo Vac oder Lung Phin. Dort erleben Sie die kulturelle Vielfalt der Region besonders intensiv: Menschen aus den umliegenden Bergen kommen in traditionellen Gewändern zusammen, verkaufen handgefertigte Produkte, Gewürze, Kräuter und regionale Spezialitäten.
Ein Abstecher nach Hoang Su Phi – Vietnams verborgenes Paradies der Reisterrassen
Hoang Su Phi liegt abseits der bekannten Touristenrouten und gilt noch immer als echter Geheimtipp im Norden Vietnams. Die Region begeistert mit spektakulären Reisterrassen, tiefen Tälern, nebelverhangenen Bergen und kleinen Dörfern ethnischer Minderheiten, die ihre traditionellen Lebensweisen bis heute bewahrt haben.
Besonders während der Reissaison entfaltet die Landschaft eine fast magische Atmosphäre: goldene Terrassen schmiegen sich an steile Berghänge, Wasserbüffel ziehen durch die Felder und kleine Holzhäuser liegen verstreut zwischen den Wolken.
Anders als in vielen bekannteren Regionen erleben Reisende hier noch ein ursprüngliches, ruhiges Vietnam ohne Massentourismus. Wanderungen durch abgelegene Dörfer der Dao, Nung oder La Chi ermöglichen authentische Begegnungen mit lokalen Familien und ihrer faszinierenden Kultur.

4. Empfohlene Route für den Ha Giang Loop
Der berühmte Ha Giang Loop zählt zu den schönsten Rundreisen in Vietnam und begeistert mit dramatischen Bergpässen, authentischen Dörfern ethnischer Minderheiten und einigen der beeindruckendsten Landschaften Südostasiens. Damit Sie die Region entspannt und intensiv erleben können, empfehlen wir mindestens vier Tage für die Strecke einzuplanen. So bleibt genügend Zeit für Fotostopps, Begegnungen mit Einheimischen und spontane Entdeckungen entlang der Route.
Die folgende Route gilt als ideale Kombination aus Natur, Kultur und Komfort – perfekt für Reisende mit Auto und Fahrer oder auch für erfahrene Motorradfahrer:innen.
Tag 1: Hanoi – Ha Giang – Quan Ba – Yen Minh
Früh am Morgen beginnt die Reise von Hanoi nach Ha Giang. Je weiter man sich von der Hauptstadt entfernt, desto spektakulärer wird die Landschaft: grüne Täler, kleine Bergdörfer und kurvenreiche Straßen prägen den Weg nach Ha Giang.
Nach der Ankunft startet der eigentliche Ha Giang Loop mit dem berühmten Quan-Ba-Pass und dem legendären „Tor des Himmels“. Von hier eröffnet sich ein atemberaubender Blick auf die grünen Täler und die bekannten „Twin Mountains“ (Fairy Bosom Hills).
Unterwegs passieren Sie kleine Dörfer der Hmong und Dao, beobachten das traditionelle Alltagsleben und genießen erste Eindrücke der wilden Berglandschaften Nordvietnams.
Übernachtung: Yen Minh
Highlights: Quan Ba Pass, Heaven Gate, Twin Mountains, Berglandschaften

Tag 2: Yen Minh – Dong Van – Ma Pi Leng Pass
Der zweite Tag gilt für viele Reisende als absoluter Höhepunkt der gesamten Rundreise. Die Straße führt durch das UNESCO-geschützte Dong-Van-Karstplateau mit seinen dramatischen Kalksteinformationen und tiefen Schluchten. Unterwegs lohnt sich ein Besuch des historischen Hmong-Königspalasts, bevor die Route weiter nach Dong Van führt – einer charmanten Kleinstadt mit traditioneller Architektur und lebhaften lokalen Märkten.
Am Nachmittag erwartet Sie schließlich der legendäre Ma-Pi-Leng-Pass – einer der spektakulärsten Gebirgspässe Vietnams. Die Straße schlängelt sich entlang steiler Felswände und bietet gigantische Ausblicke auf den smaragdgrünen Nho-Que-Fluss tief unten in der Tu-San-Schlucht.
Optional kann eine Bootsfahrt auf dem Nho-Que-Fluss organisiert werden – ein unvergessliches Erlebnis mitten zwischen den gewaltigen Felsformationen.
Übernachtung: Dong Van oder Meo Vac
Highlights: Dong Van Karst Plateau, Hmong Palace, Ma Pi Leng Pass, Nho Que River
Tag 3: Dong Van – Meo Vac – Du Gia
Nach den spektakulären Panoramen des Vortages führt die Route heute durch ruhigere und authentischere Regionen des Ha Giang Loop. Kleine Straßen schlängeln sich vorbei an abgelegenen Dörfern, Reisterrassen und traditionellen Holzhäusern. Besonders faszinierend sind die Begegnungen mit ethnischen Minderheiten wie den Tay, Dao oder Hmong, die hier noch weitgehend traditionell leben. In Lung Ho oder Mau Due scheint die Zeit oft stillzustehen.
Am Nachmittag erreichen Sie das idyllische Dorf Du Gia – eines der entspanntesten Highlights des gesamten Loops. Umgeben von grünen Bergen und Reisfeldern bietet der Ort eine friedliche Atmosphäre fernab des Massentourismus.
Übernachtung: Homestay in Du Gia
Highlights: Ethnische Dörfer, Reisterrassen, lokale Kultur, Wasserfälle bei Du Gia

Tag 4: Du Gia – Ha Giang – Hanoi
Nach einem entspannten Morgen in Du Gia beginnt die Rückfahrt nach Ha Giang. Unterwegs eröffnen sich noch einmal wunderschöne Ausblicke auf Täler, Flüsse und grüne Berglandschaften. Je nach Zeitplan sind unterwegs zusätzliche Stopps in kleinen Dörfern oder an Aussichtspunkten möglich. Nach der Ankunft in Ha Giang erfolgt die Weiterfahrt zurück nach Hanoi.
Wer mehr Zeit mitbringt, kann die Reise ideal verlängern – etwa mit einem Abstecher nach Hoang Su Phi, Cao Bang oder zu den Reisterrassen von Mu Cang Chai.
Highlights: Berglandschaften, lokale Märkte, authentisches Nordvietnam
Fazit: Der Ha Giang Loop – Nordvietnams spektakulärstes Abenteuer
Der Ha Giang Loop zählt ohne Zweifel zu den beeindruckendsten Rundreisen in Vietnam. Dramatische Berglandschaften, kurvenreiche Pässe, authentische Dörfer ethnischer Minderheiten und unvergessliche Panoramablicke machen diese Region zu einem echten Höhepunkt jeder Nordvietnam-Reise.
Ob mit dem Motorrad oder komfortabel mit dem Auto – jede Etappe eröffnet neue faszinierende Eindrücke zwischen Natur, Kultur und Tradition. Besonders Reisende, die das ursprüngliche Vietnam fernab der klassischen Touristenrouten erleben möchten, werden hier einzigartige Begegnungen und magische Landschaften entdecken.
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